Szenario
Totales Blackout: Zürcher Regierungsrat übt den Ernstfall

Der Zürcher Regierungsrat muss den Kanton auch bei einem länger dauernden, flächendeckenden Stromunterbruch strategisch führen können. Mit der Krisenübung "Break 12" hat er sich letzte Woche mit diesem Blackout-Szenario befasst.

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Auch wenn es einmal zum Blackout kommt, muss der Kantonsrat funktionieren. (Symbolbild)

Auch wenn es einmal zum Blackout kommt, muss der Kantonsrat funktionieren. (Symbolbild)

Keystone

Dass ein grossflächiger Stromunterbruch, der länger andauert, erhebliche Auswirkungen auf den Alltag einer hoch technisierten, städtisch geprägten Infrastruktur und Gesellschaft wie jene des Kantons Zürich haben kann, sei nicht erst seit den Ereignissen im Zusammenhang mit dem Wirbelsturm "Sandy" in Nordamerika bekannt.

Einmal pro Legislatur übt der Regierungsrat die Zusammenarbeit mit der Kantonalen Führungsorganisation (KFO). Letztere ist mit der Bewältigung ausserordentlicher Krisenlagen beauftragt.

Für die von der Kantonspolizei geleitete Übung "Break 12" von letzter Woche war angenommen worden, die Stromversorgung sei europaweit zusammengebrochen. Es beteiligten sich neben dem Regierungsrat auch Vertreter des kantonalen Amtes für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) und der Elektrizitätswerke des Kantons Zürich.