HESO-Splitter
Toni Brunner bekommt bei HESO-Besuch ein «Meisterbräu»

An der HESO gibts auch kleine Beobachtungen, Begegnungen und Geschehnisse, die nicht gleich den grossen Artikel nach sich ziehen, aber dennoch interessantes Beigemüse sind. Im HESO-Splitter finden sie Platz.

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Marianne Meister und Toni Brunner

Marianne Meister und Toni Brunner

AZ

Wahlkampf pur herrscht an den beiden Ständen der FDP und SVP in der Halle 7. Kantonsrat und Nationalratskandidat Roberto Conti freute sich am Dienstagnachmittag auf einen gewichtigen Gast, ob Toni Brunner allerdings mit ihm zusammen den vom Radio so schnöde behandelten SVP-Hit singen würde, liess er offen.

Die Tellenäpfel der Volkspartei kontern die Freisinnigen mit Jass-Sets und dem «Meisterbräu» in den weissblauen Rauten des Bucheggbergs. Immerhin konnte die FDP mit ihrer Ständeratskandidatin Marianne Meister sowie dem Derendinger Gemeindepräsidenten und Nationalratskandidaten Kuno Tschumi nur eine unwesentlich leichtgewichtigere Standdotation vorweisen. Marianne Meister ist – obwohl an einer Gewerbemesse – nur noch formal Gewerblerin: «Seit den Sommerferien habe ich das Geschäft abgehängt.» So geht eben Wahlkampf.

Ganz ruhig war es im Gegensatz zu den überfüllten Hallen am Bettagssonntag am Montagabend. Ja, langjährige Hesoisten meinten sogar, sie hätten noch nie so wenig Leute an der Herbstmesse gesehen. Zum Thema erklärte Metzgermeister Ruedi Wälchli, die HESO liege eben auch schlecht, nämlich grösstenteils vor dem Zahltag. «Und das merkt man halt in Solothurn.» Doch Schaltjahr sei dank: 2016 verschiebt sich die HESO um eine Woche nach hinten.

Rekordmassen waren zwar am Bettag-Nachmittag in den aufgeheizten Messehallen unterwegs, doch Mia Wild, die wie andere engagierte Frauen auch für das Kinderhilfswerk Terre des Hommes an der HESO Lösli verkauft, meinte lakonisch: «Ich habe fast niemanden gekannt. Die Solothurner waren jedenfalls nicht da.» (ww)