Olympiade
Stanislas Wawrinka trägt die Schweizer Fahne bei Olympia

Und wieder führt ein Tennisspieler unsere Olympia-Delegation an: Nach Federer 2004 in Athen und 2008 in Peking trägt am Freitag nun Stanislas Wawrinka die Flagge mit dem Schweizer Kreuz in die Londoner Arena.

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Wawrinka trägt die Schweizer Fahne bei Olympia

Wawrinka trägt die Schweizer Fahne bei Olympia

Keystone

Eigentlich sollte Roger Federer zum dritten Mal in Folge die Fahne tragen. Doch King Roger hat kurz nach seinem Sieg in Wimbledon abgewunken. Er wolle diese Chance jemandem anderen geben, so Federer. Dieser jemand ist nun sein Doppelpartner Wawrinka. «Für mich ist es eine spezielle Ehre, als Fahnenträger die Schweizer Athletinnen und Athleten beim Einmarsch ins Olympiastadion anführen zu dürfen. Ich bin stolz, die Schweizer Flagge zu tragen, sie erinnert mich an den grossen Moment, als ich in Peking gemeinsam mit Roger Federer die Goldmedaille in Empfang nehmen durfte. Ich wünsche allen Mitgliedern unseres starken Schweizer Olympia-Teams den Teamgeist, der den Erfolg in Peking möglich gemacht hat», sagt Stanislas Wawrinka.

Roger Federer trägt die Schweizer Fahne zum Auftakt der Olympischen Spiele 2008 in Peking ins Stadion
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Hinter Federer folgt die Schweizer Delegation
Nebst Peking war Federer bereits 2004 in Athen Schweizer Fahnenträger
Im Meer voller Schweizer Fahnen: Wo ist Federer?

Roger Federer trägt die Schweizer Fahne zum Auftakt der Olympischen Spiele 2008 in Peking ins Stadion

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An der Eröffnungsfeier am Freitag in London steht der Romand somit erstmals alleine im Rampenlicht. Wawrinka will in London seine Goldmedaille im Doppel von 2008 verteidigen. Wawrinka wird allerdings nicht im Olympia-Dorf wohnen, sondern in Wimbledon. Gleich hält es sein Doppelpartner Federer. (rsn)

Stanislas Wawrinka präsentiert seine Goldmedaille. Links Jacques Rogge, Präsident des IOC, rechts Judoka Sergei Aschwanden.
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Das Schweizer Siegerduo 2008: Wawrinka und Federer.
Welch eine Freude: Federer und Wawrinka wälzen sich nach dem Olympiasieg am Boden.
So schön ist ein Olympiasieg: Federer und Wawrinka 2008 in Peking.
Und nochmals der «Tango» am Boden nach gewonnener Goldmedaille.
Federer betet, Wawrinka ist erledigt: Bild nach dem Olympiasieg in Peking.

Stanislas Wawrinka präsentiert seine Goldmedaille. Links Jacques Rogge, Präsident des IOC, rechts Judoka Sergei Aschwanden.

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