Sieg gegen HC Ajoie
SCL startet mit Sieg gegen den HC Ajoie ins Jahr

Nach dem 3:1-Sieg über den HC Ajoie ist der SC Langenthal in der Eishockey-NLB zurück auf Rang 2. Bereits zum vierten Mal konnte der SCL die Jurassier in dieser Saison bezwingen.

Daniel Gerber
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Langenthal-Goalie Marco Mathis. mb

Langenthal-Goalie Marco Mathis. mb

Solothurner Zeitung

Trotz milden zehn Grad im Jura musste sich der SC Langenthal zuerst warm anziehen. Ein grimmiger, entfesselter HC Ajoie stand auf dem Eis, gewillt, erstmals in dieser Saison den SC Langenthal zu bezwingen. Es bedurfte einer vorzüglichen Leistung von SCL-Goalie Marc Eichmann, damit sich die gefährlichen Chancen der Jurassier nicht auf der Anzeigetafel niederschlugen.

Als sich der Pulverdampf verzogen hatte, zeigte die Tafel bis gegen Ende des Mitteldrittels immer noch 0:0. Doch mittlerweile hatte das Oberaargauer Team das Spiel an sich gerissen. Ajoie-Schlussmann Matthias Mischler hatte alle Hände voll zu tun und etliche der Abpraller landeten knapp nicht bei den Sturmreihen in Gelbblau - bis Routinier Noël Guyaz aufzog und der parierte Puck vor den Füssen von Stürmer Benjamin Neukom landete; und Sekundenbruchteile später im Tor. Neukom über sein 1:0: «Es war sehr wichtig, dass wir in Führung gehen konnten. Das gab uns Aufschwung und setzte den Gegner unter Druck.»

Wie gewohnt bäumte sich der HC Ajoie bei eigenem Rückstand auf, doch die Minuten zerrannen, die Zeit arbeitete mehr und mehr für Langenthal. Eine um die andere Welle brandete an der Gäste-Verteidigung ab. Und als Langenthal zur Mitte des Schlussdrittels mit 2:0 in Führung ging, schwammen die Felle den Einheimischen davon. Eine heikle Phase hatten die Oberaargauer aber noch zu überstehen, eine Unterzahl vier Minuten vor Schluss, aber der erste SCL-Sieg des Jahres 2012 blieb unangefochten.

Während Captain Stefan Tschannen nach seiner im Gastspiel mit dem EHC Biel erlittenen Verletzung rund zwei Wochen pausieren muss, ist Manuel Holenstein bei den Bernern zurück: «Ich freute mich riesig, nach zwei Monaten zuschauen wieder da zu sein. Gemessen an der langen Absenz wurde ich heute Abend oft eingesetzt. Der Sieg fiel uns nicht in den Schoss. Es war ein schnelles und hartes Spiel.»