Justiz
Schlichtungsgesuche 2014: Wegen 25 Franken zum Zürcher Friedensrichter

Insgesamt gingen 3222 Schlichtungsgesuche im Jahr 2014 ein: Auch wegen 25 Franken wurde gestritten, so dass der Gang zum Friedensrichter notwendig war.

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Die Friedensrichter mussten sich im 2014 vor allem mit Konflikten aus dem täglichen Leben befassen - so wie ein Streit um 25 Franken (Themenbild).

Die Friedensrichter mussten sich im 2014 vor allem mit Konflikten aus dem täglichen Leben befassen - so wie ein Streit um 25 Franken (Themenbild).

amo

2014 wurden bei den sechs Friedensrichterämtern insgesamt 437 Schlichtungsgesuche weniger eingereicht als im Jahr zuvor. Eine stichhaltige Erklärung für den Rückgang gebe es nicht, schreibt der Verband der Friedensrichter und Friedensrichterinnen des Bezirks Zürich in einer Mitteilung vom Mittwoch.

Die Friedensrichter mussten sich vor allem mit Konflikten aus dem täglichen Leben befassen: Nachbarschaftsstreit, erbrechtliche Klagen, Änderung von Unterhaltszahlungen und dergleichen. Bei 904 der Gesuche ging es um Arbeitsrechtliches: Arbeitszeugnis, Ferienanspruch, Kündigung und ähnliches.

Bei den Schlichtungsgesuchen, die abgeschlossen werden konnten, ging es um einen Gesamt-Streitwert von 448 Millionen Franken. Dabei wurde auch um Summen gestritten, die nur subjektiv von den Betroffenen aus gesehen einen Gang zum Friedensrichter rechtfertigten: Der kleinste Streitwert betrug 25 Franken, wie es in der Mitteilung heisst. Beim grössten ging es um 97 Millionen.