Tötungsdelikt
Schiesserei in Winznau: Wurde das Opfer verwechselt?

Beim Tötungsdelikt im Kanton Solothurn wurde eine Person umgebracht. Der Vater des Opfers spricht von einer Verwechslung.

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Polizeieinsatz nach Schiesserei in Winznau
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 Kurze Zeit später konnte der Tatverdächtige festgenommen werden.
 Und die Spekulationen gingen los: Ging es um Mord in einem Drogen-Milieu? Wurde – aus einer Verwechslung heraus – die falsche Person erschossen?
 Heute, gut drei Jahre später, erhebt die Staatsanwaltschaft gegen den mittlerweile 42-jährigen Italiener Anklage.
 So ging es beim Mord tatsächlich um eine Verwechslung, wie Brand bestätigt. Die Staatsanwaltschaft vermutet folgenden Ablauf: «Täter und Opfer haben sich nicht gekannt», so die Mediensprecherin der Staatsanwaltschaft.
 «Der Beschuldigte ging in die Wohnung mit der Absicht, jemand anderes zu erschiessen.» Dort traf der mutmassliche Täter aber den 32-jährigen Kosovaren, der zu diesem Zeitpunkt in der Wohnung lebte. Er schoss und das Opfer erlag seinen Verletzungen vor Ort.
 «Der Beschuldigte bemerkte seinen Irrtum – und hat darauf auf zwei weitere Personen geschossen, welche aber nicht verletzt worden», fährt die Mediensprecherin fort.

Polizeieinsatz nach Schiesserei in Winznau

Bruno Kissling