FC Aarau
Ponte muss den FC Aarau verlassen - kommt jetzt Sforza?

Nur drei Tage nachdem der Abstieg des FC Aarau feststand, wurde am Donnerstag klar, dass Trainer Raimondo Ponte den Klub nach Saisonende verlassen muss. Nun beginnt das Trainerkarussell im Brügglifeld erneut zu drehen.

Ruedi Kuhn und Dean Fuss
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Raimondo Ponte muss den FC Aarau verlassen

Raimondo Ponte muss den FC Aarau verlassen

/KEYSTONE/URS FLUEELER

Der FC Aarau will nach dem Abstieg die kommende Saison in der Challenge League mit einem neuen Trainer beginnen. Am Donnerstag erklärte die Klubführung dem aktuellen Trainer Raimondo Ponte, dass man die neue Spielzeit ohne ihn plane.

Der 60-Jährige hatte Ende März seinen Vorgänger Sven Christ ersetzt. Das Ziel, den FC Aarau in der Super League zu halten, verpasste Ponte schlussendlich klar. Besiegelt wurde der Abstieg des FCA am Abend des Pfingstmontag mit einer 1:5-Klatsche beim FC St. Gallen bereits in der vorletzten Runde der am Freitagabend endenden Saison.

In zehn Spielen seit Pontes Amtsantritt holte der FCA gerade einmal acht Punkte. Pontes Schnitt liegt damit bei 0,8 Punkten pro Spiel und damit nur unwesentlich höher als jener von Vorgänger Christ, der pro Spiel 0,76 Punkte verbucht hatte. Sollte Ponte sein letztes Spiel als Trainer des FCA verlieren, würde sein Punkteschnitt mit 0,73 sogar unter jenen von Christ fallen.

Das Trainerkarussell beginnt zu drehen

Im Klubumfeld werden derzeit vor allem drei Namen gehandelt:

Livio Bordoli

Livio Bordoli

Keystone
Marco Schällibaum

Marco Schällibaum

Ciriaco Sforza

Ciriaco Sforza

SDA

Wer auch immer schlussendlich die Nachfolge von Raimondo Ponte auf der Trainerbank beim FCA übernehmen wird; geht es nach dem Klub, steht schon bald fest, wer es ist. Die Klubführung will nämlich den neuen Trainer spätestens an der Generalversammlung des Vereins am Montag, 8. Juni, präsentieren können.

Letztes Saisonspiel gegen Thun

Bevor es aber so weit ist, trifft der FCA im bedeutungslosen Spiel zum Saisonausklang am Freitagabend (20.30 Uhr) zu Hause auf den FC Thun. Dabei geht es für die Mannschaft vor allem darum, sich anständig aus der Super League zu verabschieden, bevor in der nächsten Saison wieder Anlauf in der Challenge League genommen werden muss.

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