50. Dietiker Neujahrslauf
OK-Präsident: «240 Nachmeldungen sprechen für sich»

Trotz der winterlichen Bedingungen gab es zum 50. Dietiker Neujahrslauf einen Anmelderekord. Nachgefragt bei OK-Präsident Primus Greile.

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Sieger in der Klassenkategorie: die Sekundarstufe der Schuleinheit Zentral freute sich mit Lehrerin Kara Stipicic (Mitte).

Sieger in der Klassenkategorie: die Sekundarstufe der Schuleinheit Zentral freute sich mit Lehrerin Kara Stipicic (Mitte).

Alexander Wagner

Primus Greile, Sie sind OK-Präsident des Neujahrslaufs. Wie fällt die Bilanz dieser 50. Austragung aus?

Sehr erfreulich. Wir staunten. Wenn sich an einem solchen Tag 240 Läuferinnen und Läufer nachmelden, spricht das für sich.

Wie gross war die Ausfallquote?

Wir hatten 1923 Anmeldungen – Rekord. 1624 liefen los, 1614 erreichten das Ziel. Das entspricht einer etwas erhöhten Differenz zwischen Angemeldeten und Klassierten als üblich, 15 statt 10 Prozent.

Wie erklären Sie sich dieses Phänomen der vielen Nachmeldungen?

Winter, Schnee, erschwerte Bedingungen zum Trotz – die Läuferinnen und Läufer schätzen offenbar unseren Lauf – quasi als Einstieg ins neue Laufjahr, als Standortbestimmung.

Rangliste

Die komplette Rangliste können Sie hier einsehen.

Dies spricht auch für die Organisatoren.

Das sehen wir auch. Wir spüren, dass unser Engagement ankommt. Wir tun viel für die Läufer. Es macht sich bezahlt, dass wir selber ehemalige Läufer sind. Dass uns der Blick fürs Wesentliche gegeben ist. Die Teilnehmenden spüren unser Herzblut.

Wohin führt dieser Aufwärtstrend?

Wir wollen weiterwachsen, wollen ein 2000-er-Lauf werden. Wichtig in diesem Zusammenhang: Übernächstes Jahr können wir die Stadthalle nutzen, den oberen Stock mit dem Foyer. Dann sind wir nicht mehr in der Zivilschutzanlage im Keller.

Welche Reaktionen erreichten Sie aufgrund der winterlichen Bedingungen?

Der Grossteil, ich denke 90 Prozent, reagierte sehr positiv. Die Läufer waren erstaunt, wie griffig, kompakt der Untergrund war. Dafür hatten wir gearbeitet. Die Wege und Strassen mit Asphaltbelag räumten wir. Die gefährlichen Stellen mit Schnee und Schneematsch, etwa die Kurven oder Abwärtspassagen entschärften wir. Wir schaufelten, splitteten, salzten.

Wie fiel das medizinische Bulletin aus?

Mehr als zufriedenstellend. Einige hatten mit der Kälte zu kämpfen. Es gab Unterkühlungen, Muskelkrämpfe, Anzeichen von Zerrungen, aber nichts Gravierendes. (gg)