Öffentlicher Verkehr
Öffentlicher Verkehr im Kanton Zürich wird teils deutlich teurer

Für Fahrten mit dem öffentlichen Verkehr müssen Zürcherinnen und Zürcher ab kommenden Fahrplanwechsel mehr bezahlen. Teurer werden vorab lange Strecken. Unverändert bleiben die Ticketpreise für Lokalnetze und Kurzstrecken - damit sollen Tram- und Busfahrende geschont werden.

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Für Fahrten mit dem öffentlichen Verkehr müssen Zürcherinnen und Zürcher ab kommenden Fahrplanwechsel mehr bezahlen (Symbolbild)

Für Fahrten mit dem öffentlichen Verkehr müssen Zürcherinnen und Zürcher ab kommenden Fahrplanwechsel mehr bezahlen (Symbolbild)

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Gleich viel wie heute kosten zudem ermässigte Einzeltickets und Tageskarten in der Tarifstufe 1-2 Zonen, wie der Regierungsrat am Donnerstag mitteilte. Um 2,4 Prozent teurer werden normale Einzeltickets und Tageskarten für Erwachsene. Das macht laut dem Regierungs-Bericht zu den ZVV-Tariferhöhungen 10 Rappen aus.

Stärker steigen die Preise für Einzeltickets und Tageskarten der höheren Tarifstufen, weil grössere Distanzen meist mit der Bahn zurückgelegt werden. In der Tarifstufe 3 macht dies für Erwachsene 3,1 Prozent (20 Rappen) aus, in der Tarifstufe 8 wird es um 5,1 Prozent (80 Rappen) teurer.

Am meisten zunehmen werden die Preise für Monats- und Jahresabonnementen beim «9-Uhr Pass Alle Zonen». Diese Tarife werden schrittweise angehoben. Heute sei der Rabatt für diese Fahrausweise überdurchschnittlich hoch, schreibt die Regierung. Zunächst steigen die Preise um rund 7 Prozent (8 Franken).

Insgesamt steigen die Preise um durchschnittlich 3,3 Prozent. Die Anpassung sei nötig, weil der Bundesrat eine Erhöhung der Trassenpreise für Bahnunternehmen beschlossen hat, schreibt die Regierung. Die zusätzlichen Kosten sollen deshalb von den Kundinnen und Kunden der Bahn getragen werden.

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