FC Langenthal
«Offensives Riesenpotenzial» für das Cup-Spiel gegen Yverdon

Der FC Langenthal will am Freitag gegen Yverdon im Schweizer Cup weiter für Furore sorgen. Morgen Abend wollen die Oberaargauer auf der heimischen Rankmatte (20 Uhr) ein weiteres Mal gewinnen und sich so an ein Team aus der Super League heranwagen.

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Langenthals Gregory Gemperle im Kampf um den Ball gegen den Subinger Samuel Bertschi (rechts)

Langenthals Gregory Gemperle im Kampf um den Ball gegen den Subinger Samuel Bertschi (rechts)

az Langenthaler Tagblatt

«Einen grossen Cup-Gegner muss man sich richtig erarbeiten», weist Trainer Willy Neuenschwander vor dem Spiel gegen den Erstligisten Yverdon darauf hin, dass ein attraktives Cup-Los nicht nur mit Glück, sondern auch viel mit Leistung zu tun hat.

Spannung und Attraktivität

Einmal mehr steigt am Freitag auf dem Fussballplatz Rankmatte in Langenthal ein Cup-Highlight, wenn das einheimische Team aus der 2. Liga inter (Rang 3) auf Erstligist Yverdon (Rang 7) trifft. Zwar verpassten die Oberaargauer damit in der ersten Hauptrunde das grosse Cup-Los, nachdem man in den letzten Jahren mit Luzern (Super League), Biel und Lausanne (Challenge League) jeweils attraktive Gegner zu Gast hatte. «Dafür besteht die Chance, dass wir eine Runde weiter kommen», sieht Langenthals Trainer Willy Neuenschwander auch etwas Gutes an dieser Auslosung. Die Vorzeichen sind laut Neuenschwander gut, «denn bei solchen Ausgangslagen ist die Motivation beim Unterklassigen stets eine Spur grösser und das habe ich diese Woche im Training spüren können.»

Obwohl die Waadtländer letzte Saison aus der Challenge League in die 1. Liga abgestiegen sind, scheinen sie für den FCL in Reichweite zu liegen. «Das verleiht dieser Partie eine gewisse Spannung und Attraktivität», weiss Neuenschwander. Dass die Langenthaler selbst den Aufstieg in die 1. Liga anstreben, ist kein Geheimnis. «Gegen Yverdon können wir beweisen, dass wir erstligatauglich sind», stuft der 63-Jährige die Partie gegen Yverdon als echten Leistungstest für sein Team ein.

«Offensiv ein Riesenpotenzial»

«In dieser Partie können wir sehen, wo wir eigentlich stehen», schätzt Dominik Luder die Ausgangslage ähnlich ein. Der 18-jährige FCL-Mittelfeldspieler weist darauf hin, dass man mit einer gesunden Portion Selbstvertrauen in diese Partie steigen werde. «Wir haben offensiv ein Riesenpotenzial.» In der Tat haben die Langenthaler in den bisherigen vier Spielen bereits zehn Treffer erzielt. Damit macht Luder klar, dass man auch gegen Yverdon, das noch vor sechs Jahren der Super League angehörte, dominant auftreten will. «Wir wollen das Spiel bestimmen, Tore schiessen und damit dem Gegner mächtig zusetzen.»

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