Strassenbau
Oberlandautobahn hat für Zürcher Regierung «hohe Priorität»

Die Lückenschliessung der Zürcher Oberlandautobahn hat für den Zürcher Regierungsrat auch nach dem ablehnenden Entscheid des Bundesgerichts «weiterhin hohe Priorität». Die Planungen sollen rasch vorangetrieben werden.

Drucken
Teilen
Die Lückenschliessung der Zürcher Oberlandautobahn hat für den Regierungsrat «weiterhin hohe Priorität»

Die Lückenschliessung der Zürcher Oberlandautobahn hat für den Regierungsrat «weiterhin hohe Priorität»

Keystone

Der Regierungsrat sei sich der Verkehrsprobleme zwischen Uster und Hinwil bewusst, heisst es in einer am Donnerstag veröffentlichten Antwort auf eine dringliche Anfrage von SVP, FDP, CVP, EVP, BDP und EDU. «Mit dem vorgesehenen Projekt hätte das Verkehrsproblem behoben werden können.»

Gemäss dem Mitte Juni beim Bund eingereichten Agglomerationsprogramm Zürcher Oberland könnten mit dem Lückenschluss die Ortszentren von Hinwil, Wetzikon und Aathal vom Durchgangsverkehr entlastet werden.

Einzelne Abschnitte des vor Bundesgericht gescheiterten Projekts seien unproblematisch, schreibt der Regierungsrat weiter. Er will deshalb prüfen, ob diese für ein neues Vorhaben verwendet werden können. Im nicht realisierbaren Abschnitt Wetzikon Ost-Betzholz sollen neue Linienführungsvarianten geprüft werden. Dabei will der Kanton auch auf frühere Planungen zurückgreifen.

Der Kanton Zürich stehe dabei in engem Kontakt mit dem Bundesamt für Strassen. Gemäss Netzbeschluss wird der Bund die A53 voraussichtlich am 1. Januar 2014 übernehmen. Bis dahin liege die Verantwortung beim Kanton. Die Planungen seien deshalb «möglichst weit voranzutreiben.»

Der Kanton Zürich plant seit langem, die bestehende, rund zehn Kilometer lange Lücke der Zürcher Oberlandautobahn zwischen Hinwil und Bubikon zu schliessen. Gegen das 2010 vom Verwaltungsgericht bestätigte Ausführungsprojekt gelangten jedoch Anwohner und der Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife ans Bundesgericht. Dieses hat das Projekt im vergangenen Monat zur Überarbeitung an den Kanton zurückgewiesen.

Aktuelle Nachrichten