Brand
Notfallstation am Unispital Zürich nach Brand wieder in Betrieb

In der Notfallstation des Universitätsspitals Zürich (USZ) geht seit Freitagmorgen wieder alles den gewohnten Gang. Nach dem Brand vom Mittwoch wurden insgesamt 100 Personen in der provisorischen Notfallstation behandelt.

sda
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In der Lueftungszentrale des Universitaetsspitals Zuerich ist am Mittwochvormittag ein Feuer ausgebrochen
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Brand Unispital Zürich
Gemaess Schutz und Rettung (S+R), musste wegen des Rauchs die USZ-Notaufnahme evakuiert werden
Die Flammen wurden rasch geloescht, jedoch drang der Rauch in die angrenzenden Raeume
Die Feuerwehr war mit einem Grossaufgebot im Einsatz
Fahrzeuge der Feuerwehr und der Sanitaet stehen an einer Strasse beim Universitaetsspital Zuerich

In der Lueftungszentrale des Universitaetsspitals Zuerich ist am Mittwochvormittag ein Feuer ausgebrochen

Keystone

Am Mittwochvormittag war die Notfallstation an der Schmelzberstrasse evakuiert worden. Dies, weil nach einem Brand in der benachbarten Lüftungszentrale starker Rauch eingedrungen war. Einsatzkräfte waren mit einem Grossaufgebot vor Ort. Die Brandursache wird noch abgeklärt.

Bereits seit Donnerstagnachmittag ist der Schockraum in der Notfallstation wieder in Betrieb, wie es in der Mitteilung weiter heisst. Der am Mittwoch eingerichtete provisorische Schockraum wurde aufgehoben, dort wurden zwei Patienten behandelt. Der Schockraum dient der Erstversorgung schwerverletzter und polytraumatisierter Patienten.

Die sechs Schockraumpatienten, die in der Nacht auf Freitag eingeliefert wurden, konnten bereits wieder im herkömmlichen Raum behandelt werden. Auch zwei Notfalloperationen wurden in der gewohnten Umgebung durchgeführt.

In der Notfallstation selbst konnten die Reinigungsarbeiten sowie auch die technischen Arbeiten am Donnerstagnachmittag abgeschlossen werden. Darauf wurden Hygienekontrollen durchgeführt.

Im Laufe des frühen Freitagmorgens wurde die Notfallstation wieder bezogen, und um 6.15 wurde laut Mitteilung der erste Patient in den gewohnten Räumen behandelt.