Langenthal
Neuer Besuchersteg beim Schorenweiher steht

Die bei allen beliebte Anlage beim Schorenweiher ist mit einem neuen Besuchersteg versehen worden. Am Samstag gaben Werner Ingold (Präsident Schorenweiherkommission, SK) und Ernst Wüthrich (Stadtbauamt) den Steg für die Bevölkerung frei.

Hans Mathys
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Werner Ingold (links) und Ernst Wüthrich weihen den Steg ein. HML

Werner Ingold (links) und Ernst Wüthrich weihen den Steg ein. HML

Solothurner Zeitung

Mit je einer Schere «bewaffnet» durchschnitten sie das Band.

Werner Ingold dankte im Namen des Ornithologischen Vereins – die in diesen integrierte SK betreut die Anlage – allen Beteiligten für die tolle Zusammenarbeit beim Ersatz des alten Holzstegs durch einen Steg aus verzinktem Stahl. «Eine echte Bereicherung für Langenthal», fand er und verwies auf die dank eingehaltenen Suva-Vorschriften gewährleistete Sicherheit. Von «einer Aufwertung für den Schorenweiher», sprach Architekt Ernst Wüthrich. «Der Einbau des neuen Stegs passt sich ideal der organischen Struktur des Schorenweihers an», gab Kurt Häni (Mitglied SK) seiner Freude über das gelungene Werk Ausdruck, das im Vergleich zum alten Steg etwas grösser sei.

Marder tötete Schwan und Gans

Bei der Einweihung dabei waren Weiherwärter Peter Schnyder und der Komplimente einheimsende Peter Gygax von der gleichnamigen Langenthaler Metallbaufirma, die den Steg baute und installierte. Die Gesamtkosten inklusive des Werkhof-Engagements betragen rund 28000 Franken. Sie wurden vom Stimmvolk mit dem Budget 2011 genehmigt. Weil die 60-jährige Anlage in die Jahre gekommen ist, sind weitere sanfte Sanierungen geplant. «Zaun, Weiherrand, Volière-Situation», nannte Häni drei Stichworte.

Bei Schorenweiherwärter Peter Schnyder war die Freude über den neuen Steg wegen zweier Tierschicksale leicht getrübt. Ein Schwan und eine Hawaiigans seien Marderattacken zum Opfer gefallen. Den Schwan fand er am Fasnachtssamstag tot vor: «Der Hals war weg.» Die Gans wurde vor zwei Wochen aus der Anlage geraubt.