Neue Route führt Technoparty in den Basler Hafen

Die «Jungle Street Groove» hätte dieses Jahr etwas zu feiern: Vor zwanzig Jahren fand die Musik-Parade erstmals in Basel statt. Richtete sie sich damals gegen die Atomwaffenversuche Frankreichs, ist heute vom politischen Anfang lediglich noch die schwach kommerzielle Ausrichtung des Events geblieben. Dieses Jahr ist allerdings die Konkurrenzveranstaltung «Beat on the Street» an der Reihe. Sie hat sich 2005 im Streit der Veranstalter der «Jungle Street Groove» abgespaltet und findet seither alternierend mit ihr statt.

Christian Mensch
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Die Ausgabe vom 12. September läuft deshalb unter dem Label «Beat on the Street», ist dennoch eine Koproduktion mit «Jungle Street Groove». Gemeinsam haben die Veranstalter ein Konzept für eine erweiterte Streckenführung mit einem neuen Endpunkt entwickelt: Im Hafen Kleinhüningen soll die Parade mit zwölf «Soundwagen» künftig enden. Um 14.30 Uhr ist Abmarsch beim Theodorsgraben.
Für das Projekt wurde diese Woche ein Gesuch um eine Baubewilligung eingereicht. Während die traditionelle Parade samt flankierenden Sicherheits- und Sauberkeitsmassnahmen wohl kaum Anstoss erregen wird, ist die Akzeptanz der Schlussveranstaltung noch offen. Immerhin haben sowohl die Hafenverwaltung als auch die Zwischennutzer vom Verein Shiftmode ihr grundsätzliches Einverständnis gegeben. Für die Anwohner sollen die Boxen etwas leiser gedreht werden: Wird während der Parade das Umfeld mit 100 Dezibel beschallt, wird für die Schlussveranstaltung im Hafenareal ein Maximalwert von 93 Dezibel beantragt.
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