Chrämerhuus
Neue Heizung und ein Getränkelager geplant

Im Kulturzentrum Chrämerhuus werden bauliche Anpassungen vorgenommen: Die Gasheizung wird ersetzt und im Untergeschoss entsteht ein Getränkelager. Die Stadt investiert 150'000 Franken

Tobias Granwehr
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Bereits vor zwei Jahren frischte der Kulturverein Chrämerhuus das «Chrämi» auf. Es wurde im Zuge des Wirtewechsels innen sanft renoviert. Jetzt sind wieder Änderungen geplant. Dieses Mal aber nicht vom Kulturverein, sondern von der Stadt, die die Besitzerin der Liegenschaft ist. Noch bis Mitte Oktober liegt beim Stadtbauamt ein Baugesuch auf, das einen Einblick in die städtischen Pläne gibt.

Vorgesehen sind ein Getränkelager und eine neue Heizung. Die alte Gasheizung erfülle die gesetzlichen Normen nicht mehr, erklärt Stadtbaumeister Urs Affolter auf Anfrage. Es werde eine neue Gasheizung eingebaut. Laut Affolter wurden verschiedene Varianten für eine neue Heizung geprüft. Schliesslich kam die Stadt zum Schluss: Es kommt nur eine Gasheizung infrage. Die Heizung habe sich bisher im Untergeschoss befunden. Neu werde diese im Obergeschoss eingebaut, sagt er.

Das hat einen bestimmten Grund: Im Untergeschoss entsteht ein Getränkelager für das Restaurant Chrämerhuus. Der Stadtbaumeister erklärt diese Veränderungen so: «Das bisherige Lager des ‹Chrämi› befindet sich im WC-Häuschen auf dem Wuhrplatz. Dieses wird aber bei der Umgestaltung des Platzes abgebrochen und durch ein neues ersetzt. Dort drin hat das Getränkelager einfach keinen Platz.» Somit hätte das Chrämerhuus ein Problem gehabt. Denn Affolter gibt zu: Im Gebäude gebe es schlicht keine Lagerräume.

Eingang Richtung Wuhrplatz

Schliesslich wird im Zuge der Arbeiten im Chrämerhuus eine Türe Richtung Wuhrplatz eingebaut. Nach der Umgestaltung des Wuhrplatzes könne der Kulturverein auf dem Platz wirten, weshalb es diesen Eingang brauche, sagt Affolter.

Die vorgesehenen Kosten für den Umbau betragen 145000 Franken. Das gehe alles zulasten der Stadt, sagt der Stadtbaumeister. Für den Unterhalt der Heizung sei ohnehin die Stadt zuständig. Und für den Verlust des Getränkelagers könne das Chrämerhuus nichts dafür, sagt er.