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Nach Wahl-Schlappe will die FDP klarer Stellung beziehen

Als Ursache für den prognostizierten Einbruch der FDP Bern sieht Peter Flück, Präsident der FDP Bern, die Probleme der Freisinnigen auf nationaler Ebene. Es brauche nun eine umfassende «Flurbereinigung».

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Peter Flück will gegebenenfalls auch ausmisten in seiner Partei

Peter Flück will gegebenenfalls auch ausmisten in seiner Partei

az Langenthaler Tagblatt

Mit «Flurbereinigung» meint Flück klare Bekenntnisse zu aktuellen Fragen, beispielsweise in der Energiedebatte sei eine klare Stellungnahme für oder gegen die Atomkraft nötig. Diese «Flurbereinigung» müsse notfalls auch auf Kosten einiger Parteiaustritte vorgenommen werden.

Flück sah vor allem seinen eigenen Sitz gefährdet, weil die beiden anderen amtierenden FDP-Nationalratsmitglieder, Christa Markwalder und Christian Wasserfallen, von einem intensiven Wahlkampf profitiert hätten.

Den sich abzeichnenden Erfolg der GLP erklärt sich Flück mit dem Motto: «Neue Besen kehren gut».

GLP und BDP hocherfreut

Franziska Schöni-Affolter von der GLP reagierte auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda hoch erfreut über den sich abzeichnenden Erfolg ihrer Partei. Damit werde wohl das Ziel der GLP, zwei Sitze zu holen, erreicht, so die Co-Präsidentin der GLP des Kantons Bern.

Als «sensationell» bezeichnete der Interimspräsident der BDP des Kantons Bern, Samuel Leuenberger, den prognostizierten Gewinn von zwei Sitzen.

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