Olympia-Skandal
Nach Twitter-Attacke: Michel Morganella wird nach Hause geschickt

Er beschimpfte die Südkoreaner nach der Pleite von gestern auf Twitter aufs Übelste. Swiss Olympic reagiert und schickt den Schweizer Olympia-Team-Verteidiger Michel Morganella frühzeitig nach Hause.

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«Ich mache alle Südkoreaner fertig. Geht euch alle abfackeln, ihr seit eine Bande von geistig Behinderten.» Das schrieb Morganella auf Twitter und erntete sofort Kritik von allen Seiten.

Nach seiner üblen Attacke gegen die Südkoreaner entschuldigte sich Morganella zwar über Twitter, doch die üblen Beschimpfungen haben Konsequenzen für den Walliser.

Gegen alle olympischen Werte verstossen

Für Swiss Olympic ist die Entgleisung von Michel Morganella Grund genug ihn aus dem Olympia-Team zu werfen. Damit wollen sie verhindern, dass das Internationale Olympische Komitee IOC aktiv wird. Mit seiner Aktion hat Morganelle klar gegen alle drei olympischen Werte verstossen. Diese sind: Excellence, Friendship und Respect.

Auf Druck des Schweizerischen Fussball Verbands wurde sein Twitter- und sein Facebook-Account inzwischen gesperrt und der Schweizer hat das Olympia-Team bereits verlassen. Wie Blick.ch weiss, fliegt der Verteidiger noch heute um 18.25 Uhr (MEZ) von Cardiff nach Amsterdam.

Nicht der erste Twitter-Olympia-Skandal

Morganella sorgt nicht für den ersten Olympia-Skandal. Die Griechische Dreispringerin Voula Papachristou ist im zuvor gekommen. Bereits vor Beginn der Olympischen Spiele sorgte sie mit ihren rassistischen Beleidigungen auf Twitter für Schlagzeilen.

Der Twitter-Kommentar: «Mit so vielen Afrikanern in Griechenland werden die Mücken aus dem West-Nil zumindest Essen von zu Hause bekommen», löste beim Griechischen Verband Kopfschütteln aus und diese schickten Papachristou auf die Heimreise.(sbi)

Ist der Rausschmiss von Morganella gerechtfertigt? Diskutieren Sie mit!

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