Zürich
Nach Messflügen: Karte zeigt Radioaktivität in Zürich

Nach den Messflügen der Nationalen Alarmzentrale liegt nun erstmals eine Karte der Radioaktivität in der Stadt Zürich vor. Erwartungsgemäss wurden keine ungewöhnlichen Werte entdeckt. Die Karte ist ein wichtiges Instrument der Einsatzvorbereitung.

Merken
Drucken
Teilen
Es wurden keine ausserordentlichen Werte gemessen. Gut sichtbar: Der Zürichsee.

Es wurden keine ausserordentlichen Werte gemessen. Gut sichtbar: Der Zürichsee.

Zur Verfügung gestellt

Die in Zürich gemessene natürliche Radioaktivität bewegt sich in dem für das Mittelland üblichen Bereich einer Ortsdosisleistung von rund 100 nSv/h (nanoSievert pro Stunde). Über dem Zürichsee sind die Werte tiefer, da das Wasser die Untergrundstrahlung abschirmt. Diese Untergrundstrahlung stammt beispielsweise von verschiedenen Gesteinsarten.

In früheren Jahren wurden bereits Genf, Basel, Bern, Neuchâtel, Bellinzona und weitere Schweizer Städte vermessen. Ziel der Nationalen Alarmzentrale ist es, nach und nach alle grösseren Schweizer Städte auszumessen. Bei einem Verdachtsfall auf erhöhte Radioaktivität könnte eine Abweichung vom Normalzustand festgestellt werden.

Neben der Messung von Zürich wurden die alle zwei Jahre stattfindenden Messflüge über den Kernkraftwerken Beznau und Leibstadt, dem Paul Scherrer Institut und dem Zwischenlager Würenlingen ZWILAG durchgeführt. Auch hier wurden normale Werte gemessen.

Alle Messresultate wurden in einem Übungsbericht auf www.naz.ch publiziert.