Vornamen-Hitparade
Mia und Leandro beliebteste Vornamen im Kanton Zürich

Mia und Leandro führen im Jahr 2011 neu die Hitparade der beliebtesten Vornamen im Kanton Zürich an. Dabei tragen immer mehr Kinder seltene Vornamen, wie das Statistische Amt am Montag mitteilte.

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Seltene Vornamen sind beliebt.

Seltene Vornamen sind beliebt.

Keystone

Insgesamt wurden 2288 Jungen- und 2463 Mädchennamen vergeben. 74 Knaben hören auf den Namen Leandro, dicht gefolgt von den seit längerem beliebten Leon und Noah (jeweils 73). Bei den Mädchen führt Mia (89) vor Elena (76) und Sophie (72). Alle drei Mädchennamen waren vor fünf Jahren noch nicht in den Top 10 vertreten.

Unterschiedliche Schreibweisen und Varianten werden in der Rangliste separat gezählt, beispielsweise Sophia und Sofia. Beide zusammen würden mit 107 Nennungen die Hitparade anführen.

Der Trend zu seltenen Vornamen hält weiter an, heisst es in der Mitteilung. So tragen nur noch 27 Prozent der 2011 geborenen Kinder einen einen Namen, der zu den 50 häufigsten gehört. Vor 20 Jahren waren dies bei den Knaben noch 49 Prozent und bei den Mädchen 40 Prozent.

Am meisten an Beliebtheit zugelegt haben seit 2006 bei den Mädchennamen neben Mia und Elena auch Elin, Emma und Emilia. Die «Absteiger» waren dagegen Angelina, Vanessa, Fabienne, Jessica und Fiona.

Bei den Jungennamen gehören Luis, Levin, Ben, Livio und Julian zu den Aufsteigern der vergangenen fünf Jahre. An Beliebtheit eingebüsst haben Tobias, Timon, Fabio, Marc und Alessandro.

Unter www.statistik.zh.ch/vornamen ist die Namenshitparade im Kanton Zürich seit 1987 zugänglich. Dabei kann für jeden einzelnen Vornamen, der in dieser Zeit vergeben wurde, die Entwicklung der Häufigkeit verfolgt werden.

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