Fasnacht
«Made by Gaggalari»: Herzogenbuchsee im Original

Unter dem Motto «wär het’s erfunde» präsentierten sich Guggen, Wagen und kleine Cliquen in Herzogenbuchsee erfinderisch. 22 verschiedene Gruppen zogen an den Menschenmassen vorbei - und deckten sie mit Unmengen Konfetti und Süssigkeiten ein.

Natalie Brügger
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Fasnachtsumzug Herzogenbuchsee
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Fasnachtsumzug Herzogenbuchsee 26
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Fasnachtsumzug Herzogenbuchsee

Schon der Beginn des Umzuges in Buchsi ist einzigartig. Traditionellerweise führen die Chessler, welche seit vier Uhr morgens unterwegs sind, mit der Nummer 0 das bunte Treiben an.

Gaggalari und Bienchen

Rund ein Dutzend der weiss gekleideten Frühaufsteher war samstagnachmittags nach drei Uhr noch unterwegs. Wer den Umzug an der Züri-Bern-Strasse mitverfolgte, erhielt dieses Jahr als Premiere die verschiedenen Darbietungen direkt von Felix Wüthrich, Chef des Umzuges, erklärt. Mit viel Enthusiasmus kommentierte er das Geschehen auf der Strasse.

22 verschiedene Gruppen zogen an der Menschenmenge vorbei. Süssigkeiten, Getränke und - besonders für die Kleinen sehr wichtig - Konfetti in rauen Mengen wurden verteilt. In Buchsi ist alles ein bisschen kleiner und gemächlicher als in Langenthal, dafür lassen sich ganz besondere Bijoux entdecken. Sei dies die Hauptfigur, der Gaggalari und seine fleissigen Bienchen, oder auch die zwei Buchsianer, welche als wortwörtlicher mexikanischer Paso doble unterwegs waren.

Die dorfeigene Guggemusik Buchsi-Schränzer grüsste bereits von weitem mit Matterhorn und Edelweiss auf den beiden Fahnen. Auf den ersten Blick war erkennbar: Diese Gugge ist «Swiss made». Einer hatte sogar einen alten, braunen Fellschulranzen geschultert. Ob hier vielleicht der Grossvater für die Ausstattung seinen Estrich durchsuchen musste?

Uraufführung des Pingu-Tanz

Die «Vougäsler» verfolgten die Buchsi-Schränzer mit einem riesigen Einkaufswagen. «Überraschung...» war im Programm zu lesen. «M Budget» die Antwort. Alles in grün und weiss, ein Cliquenmitglied mittendrin im manchmal gefährlich schaukelnden Wagen. «M Budget» waren auch die Schuhe der in den Kindersitz des Wagens gesetzten Puppe, fiel ihr doch bei der Abzweigung in die Hauptstrasse der eine Schuh ab.

Sie haben es nicht erfunden, aber ein kleiner Becher des braunen Getränkes, welches der Guiness-Club mit sich führte, war vielen trotzdem willkommen. Eine Erfindung hat dafür die Fasnachtsclique Buchsi-Oenz gemacht: den Pingu-Tanz. Mit viel Getöse zog die Wagenbau-Clique durch die Gassen.

Weltuntergang am 21. Dezember

Das Spektakel wurde ergänzt durch Gruppen aus der Region und auswärtigen Cliquen. So war neben den Hogerhexen aus Thunstetten und den Stedtlihüpfern Wiedlisbach auch eine Gugge aus Schaffhausen mit dem sinnigen Namen «Los sackos viejos» zu bestaunen. Auch im Alter sind sie kein bisschen leise, diese Ostschweizer.

Wenn man den Füürschnäggä aus Matzendorf Glauben schenken darf, müssen sie nicht mehr lange durchhalten. «Ou öich louft einisch Zyt ab!» - Weltuntergang am 21. Dezember dieses Jahres. Wenigstens die Dorfbachschränzer Madis werden für diesen bestens gerüstet sein. Mit Riesen-Joints kann ihnen so ein kleiner Untergang nichts anhaben, «Fly high» heisst ihre Antwort.

Wer in Buchsi den Umzug erfunden hat, liess sich bis zum Schluss nicht klären, aber eines ist klar: Es wäre jammerschade, wenn er's nicht getan hätte.