Ausstellung
«Lichtwoche»: Stadt Zürich nochmals im Licht von 1932 erleben

Im Oktober 1932 fand in Zürich eine Lichtwoche statt, die der Bevölkerung die «Anwendungen des elektrischen Lichtes» näher brachte. Ab dem 1. Dezember zeigt das Amt für Städtebau historische Fotografien aus dem Baugeschichtlichen Archiv dazu.

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Zürcher Lichtwoche 1932
4 Bilder
Beleuchtete Sihlstrasse. Rechts im Bild: Lichtmonument an der Bahnhofstrasse.
Blick in den beflaggten und beleuchteten Rennweg.
Modisten-Atelier, «Das Lich in Heim, Büro und Werkstatt» im Kunstgewerbemuseum.

Zürcher Lichtwoche 1932

Stadt Zürich/ BAZ Wilhelm Gallas 1932

Zum damaligen Zürcher Lichtspektakel gehörten eine Leuchtfontäne im Seebecken, Lichtmonumente in der Innenstadt, Nachtrundfahrten im Licht, Sportevents bei Kunstlicht, ausgeleuchtete Schaufenster, in Flutlicht getauchte Einzelgebäude und Lichtstrassen, wie das Hochbaudepartement der Stadt Zürich am Donnerstag mitteilte.

Eine Reduktion des Energiekonsums oder die Beleuchtung im Sinne eines Lichtplans war damals kein Thema. Es ging vor allem darum, die Vorzüge von künstlichem Licht als Gestaltungsmittel aufzuzeigen.

Zürich im Licht von 1932 nochmals erleben

Im Haus zum Rech zeigt das Amt für Städtebau ab dem 1. Dezember 2014 eine Reihe von Fotografien mit Bezug zur Lichtwoche. Die Zürcher Fotografen Wilhelm Gallas (1882–1946) und Gottfried Gloor (1895–1987) machten damals Nachtaufnahmen in der Stadt.

Im Kunstgewerbemuseum wurde als Erweiterung zum Thema die Ausstellung «Das Licht in Heim, Büro und Werkstatt» präsentiert.

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