Asylwesen
Leerstehender Gasthof Guldenen als Asylunterkunft ungeeignet

Der leerstehende Landgasthof Guldenen auf dem Pfannenstiel eignet sich nicht zur Unterbringung von Asylsuchenden. Dies schreibt der Zürcher Regierungsrat in seiner Antwort auf eine SVP-Anfrage aus dem Kantonsrat. Die Liegenschaft sei zu klein.

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Waldhof Guldenen auf dem Gemeindegebiet von Maur im Kanton Zürich.

Waldhof Guldenen auf dem Gemeindegebiet von Maur im Kanton Zürich.

Keystone

Asylbewerber-Unterkünfte müssten über eine gewisse Mindestgrösse verfügen, damit sie kostengünstig betrieben werden könnten. Der seit 2007 leerstehende Gasthof in der Gemeinde Maur, welcher der Zürcher Kantonalbank gehört, könne mit minimalen baulichen Massnahmen temporär zu einer Unterkunft für Asylsuchende hergerichtet werden, fanden die SVP-Parlamentarier in ihrer Anfrage.

Schon vor längerer Zeit habe die Überprüfung durch das kantonale Sozialamt ergeben, dass die Liegenschaft zu klein sei, schreibt der Regierungsrat. Es sei auch überprüft worden, ob sich die Klinik St. Raphael in Küsnacht eigne. Hier scheiterte die temporäre Umwandlung in eine Asylunterkunft an baurechtlichen Vorgaben und an den Kosten.

Der Kanton prüfe ständig sämtliche Varianten zur Unterbringung von Asylsuchenden und Nothilfebeziehenden, schreibt der Regierungsrat. Das kantonale Sozialamt suche laufend aktiv nach geeigneten Bauten. Wenn sich konkrete Möglichkeiten ergäben, würden sie auch genutzt. Eine Liste potenziell geeigneter Objekte gebe es nicht.

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