Rücktritt
Kurt Vogt tritt als Pfarrer zurück - die Seelsorge bringt viel Arbeit mit sich

Kurt Vogt tritt im nächsten Sommer als Pfarrer und Leiter des katholischen Seelsorgeraums Dietikon-Schlieren zurück. Dies teilte der 52-Jährige in einem Communiqué mit den Kirchenpflegen Dietikon und Schlieren mit.

Tobias Hänni
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Kurt Vogt.

Kurt Vogt.

ZVG

Er habe den Entscheid «im Respekt gegenüber der verantwortungsvollen Aufgabe der Leitung des grossen Seelsorgeraums» gefällt, begründet Vogt darin seine Demission, die vom Churer Bischof Vitus Huonder angenommen wurde.

«Es ist schwierig, alle Aufgaben unter einen Hut zu bringen», erklärt der Pfarrer auf Anfrage. Das liege vor allem an der zunehmenden Bürokratisierung durch neue Regelungen. «Dadurch geht Zeit fürs Wesentliche verloren.»

Die Kirchenpflegen bedauern Vogts Entscheid.

«Wir hatten eine sehr gute Zusammenarbeit», sagt Karl Geiger, Präsident der Kirchenpflege Dietikon. Er kann den Rücktritt aber nachvollziehen.

«Dietikon-Schlieren ist der grösste Seelsorgeraum der Diözese Chur und bringt viel Arbeit mit sich.»

Es stelle sich die Frage, ob der Pfarrer derart viel administrative Arbeiten übernehmen müsse. Ob es bereits Kandidaten für Vogts Nachfolge gibt, kann Geiger nicht sagen. «Für die Auswahl ist der Bischof zuständig.» (Hae)