Steuergesetz
Knapper Ausgang bei Steuergesetz-Vorlage: Keine Nachzählung

Die Zürcher Regierung verzichtet auf eine Nachzählung für die Volksabstimmung über das Steuergesetz. Sie habe keinen Anlass an der Richtigkeit der Auszählung zu zweifeln, heisst es in einer Mitteilung vom Mittwoch. Das Resultat war am Sonntag äusserst knapp ausgefallen.

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Steuergesetz: 154'075 Zürcher Stimmberechtigte sagten Ja, 154'982 waren dagegen (Symbolbild)

Steuergesetz: 154'075 Zürcher Stimmberechtigte sagten Ja, 154'982 waren dagegen (Symbolbild)

154'075 Zürcher Stimmberechtigte sagten Ja, 154'982 waren dagegen. Dies ergibt eine Differenz von 907 Stimmen und einen Ja- Stimmen-Anteil von 49,85 Prozent.

Der Regierungsrat habe bei den Gemeinderesultaten keine Unregelmässigkeiten feststellen können, er habe keine Hinweise auf auffällige Abweichungen. Für den Regierungsrat bestehe keine Veranlassung an der Richtigkeit der Auszählung zu zweifeln.

Gemäss Gesetz kann der Regierungsrat bei einem knappen Ausgang eine Nachzählung anordnen. Ein knapper Ausgang liegt dann vor, wenn der Anteil der Ja-Stimmen zwischen 49,8 und 50,2 Prozent liegt.