Finanzplanung
Kloten: Stadtrat rechnet mit stabilem Steuerfuss

Der Stadtrat von Kloten rechnet in seiner Finanzplanung 2013-2016 mit einem stabilen Steuerfuss von 99 Prozent. Daraus folgt jedoch ein Defizit, das zusammen mit den hohen Investitionen in eine Nettoschuld mündet.

Merken
Drucken
Teilen
Stadt Kloten

Stadt Kloten

Keystone

Wenn der Steuerfuss bei attraktiven 99 Prozent bleibe, folgen daraus jährliche Defizite von 6 bis 7 Millionen Franken, wie der Stadtrat am Dienstag mitteilte. Handlungsbedarf gebe es beim Investitionsprogramm, das stetig auf Notwendigkeit, Höhe und Zeitpunkt der geplanten Vorhaben überprüft werden müsse.

In den kommenden fünf Jahren stehen Investitionen von rund 85 Millionen Franken an. Die grössten Vorhaben betreffen verschiedene Schulliegenschaften, das Zentrum Schluefweg und die Verkehrsinfrastruktur. Selbst finanzieren kann Kloten davon etwa 28 Prozent.

Aus dem Nettovermögen wird daher eine Nettoschuld in Höhe von 35 Millionen Franken. Dies unterschreitet den Minimalwert, den sich der Stadtrat als Ziel gesetzt hat, um 15 Millionen Franken. Wenn sich die Planung in den Folgejahren bestätigt, müssten korrigierende Massnahmen getroffen werden, heisst es in der Mitteilung.