Rheinau
Kirchenmauern werden mit 1,1 Millionen Franken vor dem Zerfall gerettet

Die Mauern der Klosterkirche auf der Insel Rheinau sind in einem schlechten Zustand und müssen saniert werden. Der Zürcher Regierungsrat bewilligte dafür 1,11 Millionen Franken.

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Das ehemalige Kloster Rheinau prägt das Gesicht der Insel.

Das ehemalige Kloster Rheinau prägt das Gesicht der Insel.

Keystone

Die Mauern auf der Klosterinsel Rheinau sind 1,2 Kilometer lang und prägen das Ortsbild. Sie waren in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts saniert worden. Damals waren die Mauerabdeckungen aus Stein durch Zementplatten ersetzt worden. Diese sind heute in weiten Teilen beschädigt.

Nun werden die defekten Mauerabdeckungen ersetzt, die losen Verputzteile im Mauerwerk entfernt und ergänzt sowie notwendige Fundamente erstellt. Die kantonale Denkmalpflege begleitet die Sanierung.

Bereits im Februar hatte der Regierungsrat 1,436 Millionen Franken für die Sanierung der auf dem Festland gelegenen Klostermauern bewilligt.