Schulkapitel
Kantonsratskommission ist für die Neuordnung der Lehrerkonferenz

Die Kommission für Bildung und Kultur (KBIK) des Zürcher Kantonsrates schlägt vor, die Lehrerkonferenz der Volksschule neu zu organisieren. Das heutige Modell der Lehrerkapitel soll von einem Delegiertenmodell abgelöst werden.

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Blick in Lehrerzimmer (Symbolbild)

Blick in Lehrerzimmer (Symbolbild)

Die KBIK hat ein entsprechendes Modell in die Vernehmlassung geschickt, wie sie am Dienstag mitteilte. Die heutigen, aus dem 19. Jahrhundert stammenden Strukturen sind nach Ansicht der Kommission «nicht mehr zeitgemäss». Die Vernehmlassungsfrist endet am 30. März.

Das von der KBIK vorgeschlagene Delegiertensystem kennen bereits die Mittel- und Berufsschulen. Bei den Volksschullehrern ist vorgesehen, dass die Delegiertenzahl ungefähr 95 beträgt. Die Delegierten sollen von allen kantonal angestellten Lehrpersonen jeweils für vier Jahre gewählt werden.

Am Grundsatz der Mitsprache der Volksschullehrer will die Bildungskommission festhalten. Deshalb soll sich auch bei den Aufgaben und Kompetenzen nichts ändern.

Mit ihrem Vorschlag setzt die KBIK eine im November 2008 überwiesene Motion um. Diese fordert, dass Kapitelversammlungen künftig nicht mehr in der Unterrichtszeit stattfinden sollen.