Krankenkasse
Kantonaler Anteil an Spitalfinanzierung bleibt bei 51 Prozent

Der Vergütungsanteil des Kantons Zürich an den stationären Spitalleistungen bleibt auch im Jahr 2013 bei 51 Prozent. Von einer Erhöhung profitieren nicht die Zürcher Prämienzahler, sondern die Krankenversicherer oder die Prämienzahler anderer Kantone

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Der Vergütungsanteil des Kantons Zürich an den stationären Spitalleistungen bleibt auch im Jahr 2013 bei 51 Prozent.

Der Vergütungsanteil des Kantons Zürich an den stationären Spitalleistungen bleibt auch im Jahr 2013 bei 51 Prozent.

Keystone

Mit einem Vergütungsanteil von 51 Prozent werde eine ausgewogene Verteilung der Belastung zwischen öffentlicher Hand und den Grundversicherern erreicht, teilte der Regierungsrat am Dienstag mit.

Nach dem revidierten Krankenversicherungsgesetz teilen sich die Kantone und die Krankenversicherer die leistungsbezogenen Pauschalen in den Spitälern seit dem 1. Januar 2012 nach einem festen Schlüssel. Ab dem Jahr 2017 beträgt der Vergütungsanteil des Kantons mindestens 55 Prozent.

500 Millionen zu viel an Prämien

Bis dahin können die Kantone ihren Anteil zwischen 45 und 55 Prozent festlegen. Voraussetzung dafür ist, dass die Durchschnittsprämie für Erwachsene im Kanton unter der schweizerischen Durchschnittsprämie liegt.

Im Kanton Zürich haben die Krankenversicherer in den vergangenen Jahren rund 500 Millionen Franken zu viel an Prämien eingenommen, wie es in der Mitteilung heisst. Ausserdem haben sich die Krankenversicherungskosten im Kanton Zürich nur wenig und - im schweizweiten Vergleich - unterdurchschnittlich entwickelt.

Die Situation der Krankenkassen sei, mit Blick auf den Kanton Zürich, vergleichsweise sehr gut, schreibt die Regierung. Dies ermögliche es den Kassen, die Versicherten aus dem Kanton Zürich 2013 zu schonen.

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