Koblenz
Junge Frau stirbt nach Überholmanöver und Frontalkollision mit Postauto

Auf der Kantonsstrasse zwischen Koblenz und Rietheim kam es heute Nachmittag zu einer heftigen Frontalkollision. Eine Frau aus dem angrenzenden Deutschland kam ums Leben.

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Der VW Polo wurde beim Unfall zwischen Bus und Sattelschlepper hin- und hergeschleudert.

Der VW Polo wurde beim Unfall zwischen Bus und Sattelschlepper hin- und hergeschleudert.

Stefan Lanz/TeleM1

Die 26-jährige Frau war um 12.55 Uhr von Koblenz in Richtung Rietheim mit ihrem VW Polo unterwegs. Auf einer lang gezogenen Kurve wollte sie ausserorts einen Sattelschlepper mit Anhänger überholen. Dabei sah sie zu spät, dass ein Postauto-Gelenkbus auf der Gegenfahrbahn entgegenkam. Es kam zu einer Frontalkollision auf Koblenzer Gemeindegebiet.

Der VW Polo prallte auch gegen das Sattelmotorfahrzeug und wurde von der Strasse geschleudert, wie Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei, ausführt. Danach war die Frau im Autowrack eingeklemmt und nicht ansprechbar. «Die Feuerwehr musste sie aus dem total demolierten Auto befreien. Die Rettungskräfte haben nur noch ihren Tod feststellen können», sagt Graser. Trotz Reanimationsversuche der Ambulanz sei jede Hilfe zu spät gekommen, schreibt die Kantonspolizei in einer Mitteilung.

Ausserdem wurden auch zwei Insassen des Postautos verletzt, einer davon war der Chauffeur. Am VW entstand Totalschaden. Das Postauto wurde stark beschädigt. Der Schaden am Sattelmotorfahrzeug ist gering. Die Kantonsstrasse zwischen Koblenz und Rietheim musste gesperrt, der Verkehr via Zurziberg umgeleitet werden. Die Sperrung dauerte etwa bis 19 Uhr.

Die Kantonspolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Die eingeschaltete Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat eine Strafuntersuchung eröffnet und bei der Verstorbenen vorsorglich eine Blut- und Urinprobe angeordnet. (pz)