It’s Fashion Time

Die Jungjournalisten verbrachten einen Abend im Zeichen der Mode

SaW Redaktion
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Die neuen Kollektionen wurden präsentiert und direkt verkauft. Foto: Ursin Faust

Die neuen Kollektionen wurden präsentiert und direkt verkauft. Foto: Ursin Faust

Schweiz am Wochenende

Von Daniela Silva (16 Jahre), Ramona Patt und Ursin Faust (beide 15 Jahre)
Während vier Tagen zeigten in Zürich aufstrebende nationale und internationale Designer auch dieses Jahr wieder ihre neusten Frühjahr-Sommer-2015-Kollektionen. Wir waren beim Event in der Schweizer «Modemetropole» dabei, als die neusten Trends live auf dem Laufsteg zu sehen waren, und genossen die einzigartige Atmosphäre.
Die Mercedes-Benz Fashion Days Zurich fanden im Schiffbau auf dem Maag-Areal an der Hardstrasse, Nähe Escher-Wyss-Platz, im aufstrebenden Quartier Zürich West, statt. Da, wo einst grosse Industriebetriebe standen. Die Fabriken sind längst weggezogen. Die riesigen Areale tragen jedoch noch ihre Namen. Die riesigen Räume dienen heute der Kunst, dem Design, der Kultur, der Architektur, der Gastronomie, da wird getanzt und geshoppt. Dass dort viele Menschen schöpferisch tätig sind, davon haben wir uns an diesem Abend überzeugen können.
Die Event-Halle ist bestens erschlossen und leicht zu finden. Fast vor der Eingangstür befindet sich die Tramlinie 4. Der Hauptbahnhof Zürich ist nicht einmal zehn Tramminuten entfernt, und vom Bahnhof Hardbrücke erreicht man den Schiffbau zu Fuss in etwa fünf Minuten. Für uns, die wir mit dem Auto da waren, standen genügend Parkplätze im Parkhaus Pfingstweidstrasse gerade gegenüber zur Verfügung.
Im Parkhaus angekommen und nach einem ersten Augenschein beim Schiffbau, stellten wir fest, dass uns bis zum Beginn der Modeschau noch genügend Zeit zu einem Stadtbummel blieb. Also fuhren wir mit dem Vierer-Tram zum Zürcher Hauptbahnhof. Dort trennten wir uns von unserer Begleitperson und liefen so schnell es ging in das Starbucks-Café. Ramona fiel dann ein, dass sie Hunger hatte. Ursin stimmte zu, und so rannten wir noch in einen McDonald’s.
Als wir unter Zeitdruck gerieten, kam Ursin auf die Idee, unterirdisch durch den HB Zürich auf die gegenüberliegende Strassenseite zu gelangen. Das klappte nicht ganz, Ursin verlief sich, und wir liefen ihm hinterher. Als er dachte, den richtigen Weg gefunden zu haben, kamen wir fünf Meter neben der ersten Unterführung wieder heraus. Das brachte uns noch mehr in Zeitdruck, aber es reichte gerade, um pünktlich beim Treffpunkt anzukommen. Im Tram mussten wir eng zusammenrücken.
Bei der Modeschau Mercedes-Benz Fashion Days angekommen, benutzten wir erst mal den noblen Lift. Das musste sein. Danach holten wir unsere Tickets. Während einer vollen Stunde hatten wir Zeit, Eindrücke zu sammeln und die Atmosphäre zu geniessen.
Wir setzten uns zu zwei Chinesinnen. Durch den Runway begaben wir uns an unsere Plätze 16 und 17 in der zweiten Reihe. Ursin stand mit der Kamera bei den Fotografen. Die Show fing mit zwanzig Minuten Verspätung an.
Präsentiert wurden die Kollektionen der sechs Designer Berenik, Kazu, Laend, Phuengkit, Pelikamo und RS Hader. Wir kannten die Designer noch nicht, fanden die Kleider aber speziell. Daniela und Ramona gefielen die Männermodels am besten. Wir empfehlen die Show sehr, wenn man sich für Mode interessiert.
Wer wollte, konnte den erlebnisreichen Abend mit einem Besuch im VIP-Zelt am Turbinenplatz beim Apéro mit einigen köstlichen Happen stimmungsvoll ausklingen lassen. Gemeinsam gingen wir danach genüsslich eine Pizza essen. Dann machten wir uns auf den Weg zum Parkhaus. Es regnete mittlerweile in Strömen. Als wir in Cazis GR eintrafen, war es etwa 22 Uhr. Dieser Samstagabend ganz im Zeichen der Mode war nicht ohne.
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