Aussenbeziehungen
Interreg-Konferenz «Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein» hat sich bewährt

Das grenzüberschreitende Interreg-Programm «Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein» hat sich bewährt. Am Freitag in Bülach ZH haben sich die Teilnehmenden unter anderem mit der Planung der Themen der fünften Förderperiode von 2014 bis 2020 beschäftigt.

Merken
Drucken
Teilen
Im Kaspar-Escher-Haus in Zürich sind die Kantonale Verwaltung, die Staatskanzlei

Im Kaspar-Escher-Haus in Zürich sind die Kantonale Verwaltung, die Staatskanzlei

Keystone

Die Bilanz des laufenden Programms fällt positiv aus, wie die Zürcher Staatskanzlei in einer Mitteilung schreibt. In den beiden Förderschwerpunkten «Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Innovation» sowie «Standortqualität und Ressourcenschutz» wurden seit 2007 insgesamt 90 Projekte mit einem Gesamtvolumen von 62 Millionen Franken genehmigt.

Dafür wurden Fördermittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung von mehr als 22 Millionen Euro sowie rund 7 Millionen Euro von Bund und den beteiligten neun Schweizer Kantone zur Verfügung gestellt. An den 90 Projekten sind rund 600 internationale Partner beteiligt.

Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit

Mit Interreg wurden unter anderem das grenzüberschreitende Vorgehen gegen den Feuerbrand und die gemeinsame Forschung zur Erhaltung des kulturellen Erbes im Bodensee- und Zürichsee unterstützt. Ausserdem wurde die Zusammenarbeit der aus 27 Hochschulen bestehenden «Internationalen Bodenseehochschule» weiter gefördert.

Das Interreg-Programm «Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein» ist ein Programm zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen dem österreichischen Bundesland Vorarlberg, dem Fürstentum Liechtenstein, den deutschen Bundesländern Baden-Württemberg und Bayern sowie den neun Schweizer Kantonen Aargau, Appenzell Ausserrhoden, Appenzell Innerrhoden, Glarus, Graubünden, Schaffhausen, St. Gallen, Thurgau und Zürich.