Markthalle Langenthal
Hot-Dog und Clown für die kleinen Narren

Den kleinen Fasnächtlern wurde an der Kinderfasnacht in der Langenthaler Markthalle ein reichhaltiges Programm geboten. Es wurde gegessen, gespielt und getanzt.

Brigitte Meier
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Polonaise der Fasnachtssprösslinge in der Markthalle. bar

Polonaise der Fasnachtssprösslinge in der Markthalle. bar

Solothurner Zeitung

32 Zündhölzchen von der Schule Höchstetten/Hellsau sind mit dabei an der Kinderfasnacht in der Markthalle. Wie fanden die 1.- bis 6.-Klässler den Weg nach Langenthal? Die zündende Idee stammt von Nadja Joss. Die Lehrerin ist eine begeisterte Fasnächtlerin und kommt aus Langenthal: «Deshalb wurden alle Kinder von den Blächsugern geschminkt». «Das war lustig», sagt Zweitklässlerin Naomi und zeigt auf die Flämmchen auf ihren orangegelb gesprayten Wangen. Man sieht: Die Kinder haben ihre Kostüme selber und auch mottogerecht gebastelt.

Geniesserisch beisst der elfjährige Joel in seinen Hot-Dog. Hauptsache viel Ketchup. Organisiert wird der traditionelle Anlass von der Bärenbande. Gerade auswärtige Gruppen schätzen diese Verpflegungsmöglichkeit, um sich für den Umzug zu stärken und so richtig auf die Fasnacht einzustimmen.

Alle sind willkommen

Vor der Markthalle warten drei kleine Gespenster aus Riken auf ihre Kindergärtnerin, die noch einen Parkplatz sucht. «Das Konfettischiessen ist am schönsten», sagt der sechsjährige Nico überzeugt. Melanie und Selina nicken zustimmend, wobei einer der selbst gekleisterten Köpfe auf den Boden rollt. Die Kindergärteler kugeln sich vor Lachen. Der beliebte Anlass ist nicht nur Schulen und Gruppen vorbehalten, sondern für alle kostümierten kleinen Fasnächtler.

Diese werden mit Spielen und Guggenmusik unterhalten. Noch bevor die ersten Guggen eintreffen, macht Clown Brunaldo Zaubertricks, formt Ballons und jongliert Teller. Wie es sich für eine Kinderfasnacht gehört, macht die Nachwuchs-Gugge Tönlifurzer den Auftakt und spielt «The lions sleeps tonight». Sofort bilden die Fasnachtssprösslinge aus Riken eine Polonaise aus Gespenstern, Pippis und Matrosen. Sie stecken andere an, und immer mehr kleine Narren beginnen zu tanzen.

Viel zu sehen und zu hören

«Das sind meine ‹Vulkänli› vom Kindergarten Hard», erklärt Daniela Morel. Diese sitzen ziemlich ruhig an ihrem Tisch und staunen. Es gibt so viel zu sehen und zu hören. Nicht allen ist der Lärm geheuer und sie halten sich lieber die Ohren unter ihren orangen Mützen zu.

Diese symbolisieren Flammen und leuchten mit den Kostümen der Storcheguuuger Wynau um die Wette. Diese geben Gas auf der Bühne und auch die Vändiulüfter sorgen für Betrieb. Zur Freude der Kinder machen auch Guggenmitglieder mit bei ihrer Polonaise.