Hermringen
Grünes Licht für Erdgas-Probebohrungen in Hermrigen

Das Konsortium «Seag & Peos» darf Erdgas- Probebohrungen in Hermrigen durchführen. Das Regierungsstatthalteramt Seeland hat die Bewilligung zum Bau eines provisorischen Bohrinstallationsplatzes erteilt.

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Erdgas Probebohrung (Symbolbild)

Erdgas Probebohrung (Symbolbild)

Keystone

Das Konsortium habe sein Projekt im Lauf des Bewilligungsverfahrens ergänzt, um den Bedenken der Einsprecher und den gesetzlichen Vorgaben gerecht zu werden, teilte das Regierungsstatthalteramt am Mittwoch mit. Auch die finanziellen Fragen seien jetzt geklärt.

Die beteiligten Fachstellen gaben demnach ebenfalls grünes Licht für die Probebohrung - «dies jedoch unter strengen Auflagen und Bedingungen», wie Regierungsstatthalter Gerhard Burri schreibt. Das Konsortium besteht aus der Aktiengesellschaft für Schweizerisches Erdöl (Seag), deren Mehrheitsaktionär Patrick Lahusen ist, und aus der Peos AG, die sich seit gut einem Jahr im Besitz einer US-Firma befindet.

Die hohen Erdöl-Preise haben die Suche nach Erdgas auch in der Schweiz wieder attraktiver gemacht. Schon etliche Bohrungen an verschiedenen Orten wurden durchgeführt. Doch erst einmal konnte kommerziell Erdgas gefördert werden: In Finsterwald LU im Entlebuch. Nach zehn Jahren wurde dort die Förderung 1994 wegen sinkender Fördermengen und gefallener Ölpreise eingestellt.

In der Gemeinde Hermrigen wird im Untergrund ein grosses Erdgas-Vorkommen vermutet.(sda)

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