Langenthal
Für Neueröffnung der UBS-Filiale wurde roten Teppich ausgerollt

Die Langenthaler UBS-Geschäftsstelle präsentiert sich nach über fünfmonatigem Umbau zeit- und zweckgemäss. am Samstag war Tag der offenen Tür.

Hans Mathys
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Roger Hochuli, Leiter UBS Langenthal, und Marianne Jost, zuständig für die Kundenhalle, beim neu gestalteten Empfangs-Desk.

Roger Hochuli, Leiter UBS Langenthal, und Marianne Jost, zuständig für die Kundenhalle, beim neu gestalteten Empfangs-Desk.

Hans Mathys

Hunderte Interessierter nutzten gestern Samstag den Tag der offenen Tür, um sich in der neu gestalteten UBS-Geschäftsstelle Langenthal umzusehen. Für sie legte die Grossbank beim Eingang sogar einen roten Teppich aus. Im Rahmen des Projekts «Erneuerung aller 300 UBS-Geschäftsstellen» soll bis Ende 2013 der Grossteil davon umfassend umgebaut sein.

Die UBS-Filiale in Langenthal ist jetzt die sechste im Kanton Bern, die bereits im neuen Glanz erstrahlt. «Die Kundenbedürfnisse haben sich stark geändert», nennt Roger Hochuli, Leiter der 50 Mitarbeitende und 10 Auszubildende umfassenden UBS Langenthal, den Hauptgrund für den Umbau. Früher seien die Geschäftsstellen vor allem für Auszahlungen aufgesucht worden. Heute würden die Kunden vermehrt eine aktive, individuelle Beratung beanspruchen.

Drei Beratungsräume

Marianne Jost, zuständig für die Kundenzone im Erdgeschoss, zu den Hauptänderungen: «Die Kunden werden gleich von einer Managerin – Petra Haas oder Melanie Helfer – persönlich begrüsst und betreut. Dann erfolgt die Triage.» Häufig würden die Kunden gleich dem Chef-Kassier Hanspeter Stoller zugewiesen oder je nach Beratungswunsch einer anderen Fachperson. «Für kürzere Beratungsgespräche stehen im Parterre drei Beratungsräume zur Verfügung, für ausführlichere Besprechungen im zweiten und vierten Stock zwölf weitere Kundenberatungsräume», so Marianne Jost.

Allein in der Empfangshalle seien «15 Köpfe» tätig – inklusive jene hinten im abgetrennten Backoffice. «Alles ist heller, freundlicher und moderner als vor dem Umbau – und vor allem diskreter», fasste Roger Hochuli seinen eigenen Eindruck zusammen. Wie viel der in über fünf Monaten erfolgte UBS-Umbau in Langenthal kostet, wollte er nicht beziffern. Nur so viel: «Der Umbau aller 300 Geschäftsstellen in der Schweiz liegt im dreistelligen Millionen-Bereich.»

Die Automatenzone ist weiterhin fester Bestandteil der Schalter- und Beratungszone, die nachts durch eine Glaswand abgetrennt wird. Den Kunden stehen rund um die Uhr zwei Multimaten und drei Bancomaten für Ein- und Auszahlungen zur Verfügung. Freudig verkündete Hochuli auf dem Rundgang eine Erfolgsmeldung für die Oberaargauer Wirtschaft: «Nicht nur unsere 15 Beratungsräume, sondern gleich alle in den 300 UBS-Geschäftsstellen wurden und werden mit Tischen und Sideboards der Girsberger AG Bützberg ausgestattet.»