Flugverkehr
Flüge von Zürich und Genf in die USA wegen Hurrikan annulliert

Hurrikan "Sandy" an der amerikanischen Ostküste hat die Reisepläne von Zehntausenden Flugpassagieren durcheinander gewirbelt. Betroffen war auch der Flugverkehr zwischen der Schweiz und den USA: Flüge nach New York und Washington fanden nicht statt.

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Zehntausende Flugpassagiere wurden durch den Hurrikan verhindert

Zehntausende Flugpassagiere wurden durch den Hurrikan verhindert

Keystone

So wurden die Verbindungen zwischen Zürich und Washington, respektive New York, in beiden Richtungen gestrichen, wie die Sprecherin des Flughafens, Jasmin Bodmer, gegenüber der Nachrichtenagentur sda sagte. Betroffen sei auch der Flug nach Philadelphia.

Eine Streichung des Fluges nach Boston, der für den späteren Nachmittag terminiert sei, sei auch nicht ausgeschlossen. Passagieren wird geraten, sich auf der Internetseite des Flughafens Zürich über die neusten Entwicklungen informieren.

Auch die Swiss- und United-Verbindungen von Genf nach Washington und New York wurden in beide Richtungen annulliert. In Genf verfolge man die Lage in den USA, könne aber nicht sagen, wann die Flüge wieder aufgenommen würden, sagte Flughafensprecher Bertrand Stämpfli auf Anfrage.

Für eine Änderung der Reservation werden die Passagiere aufgefordert, sich mit ihrer Fluggesellschaft in Verbindung zu setzen.

Über 11'000 nationale und internationale Flüge wurden in den USA bereits ab Montag gestrichen. Zehntausende Passagiere waren deshalb blockiert, wie die spezialisierte Webseite Flightaware.com mitteilte. Betroffen waren vor allem die Flughäfen in Washington, New York und Philadelphia.