Kulturlandinitiative
FDP hält nichts von Umsetzungsvorlage zur Kulturlandinitiative

Die FDP des Kantons Zürich lehnt die Umsetzungsvorlage zur kantonalen Kulturlandinitiative ab. Die vorgeschlagene Umsetzung sei kompliziert, sehr umfangreich und seit der Annahme der Revision des Raumplanungsgesetzes auch unnötig.

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Die FDP des Kantons Zürich lehnt die Umsetzungsvorlage zur kantonalen Kulturlandinitiative ab.

Die FDP des Kantons Zürich lehnt die Umsetzungsvorlage zur kantonalen Kulturlandinitiative ab.

Keystone

Das schreibt die FDP in einer Mitteilung vom Mittwoch. Der Regierungsrat hatte die Umsetzungsvorlage Ende Januar in die Vernehmlassung gegeben, die bis Ende März dauert. Sie sieht vor, dass wertvolle Landwirtschaftsflächen, die eingezont werden, eins zu eins kompensiert werden. Zudem sollen Gemeinden verpflichtet werden, verbindliche Richtpläne zu Siedlung und Landschaft zu erarbeiten.

Die FDP empfiehlt, das Hauptanliegen der Initiative, den Erhalt von wertvollem Kulturland, im Rahmen der kantonalen Ausgestaltung des revidierten Raumplanungsgesetzes unbürokratisch umzusetzen. Die Partei will verhindern, dass die Entwicklungsmöglichkeiten des Kantons allzu stark eingeschränkt werden.

Mit dem kantonalen Richtplan existiere bereits ein taugliches Instrument, um die räumliche Entwicklung des Kantons massvoll zu steuern und wertvolle Landschaften zu schützen, schreibt die FDP.

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