Rhein
Erschöpfter Schwimmer aus Rhein gerettet – Polizei mahnt zur Vorsicht

Ein Schwimmer verfing sich am Montagmittag mit dem Fuss in der Kette einer Boje vor der Mittleren Brücke. Andere Schwimmer konnten ihn vorerst auf einer Plattform in Sicherheit bringen, bis die Berufsfeuerwehr den Mann an Bord nehmen konnte.

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Das Schwimmen im Rhein kann auch Gefahren bergen. (Symbolbild)

Das Schwimmen im Rhein kann auch Gefahren bergen. (Symbolbild)

Roland Schmid

Kurz vor Mittag schwamm ein 61-jähriger Mann, welcher zurzeit als Gast in Basel weilt, zu nahe an einer Boje vor dem Kulturfloss vorbei und verfing sich mit dem Fuss in deren Verankerung. Andere Schwimmer konnten den erschöpften Mann vorerst auf einer Plattform bei einem Brückenpfeiler in Sicherheit bringen und so schlimmeres verhindern.

Anschliessend nahm ihn die Berufsfeuerwehr der Rettung Basel-Stadt an Bord und übergab ihn der Sanität. Nach einer kurzen Kontrolle konnte der Schwimmer, der unverletzt blieb, wieder entlassen werden.

Bereits vor wenigen Tagen verfing sich ein Schwimmer mit seinem Schwimmsack an einer Boje und musste ebenfalls durch die Berufsfeuerwehr gerettet werden.

Die Kantonspolizei Basel-Stadt weist in ihrer Mitteilung vom Montagmittag darauf hin, dass der Rhein gewisse Gefahren birgt und nicht als Freibad angesehen werden darf. Besondere Beachtung solle Hindernissen wie festgemachten Booten, Bojen oder Brückenpfeiler geschenkt werden. Desweiteren solle der Schwimmsack so mitgeführt werden, dass dieser im Notfall schnell gelöst und zurückgelassen werden kann.

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