Schoren
Eine neue Fahne in Grün, Gelb und Blau

An der Fahnenweihe der Hornussergesellschaft Schoren gab es für die neue Fahne viel Anerkennung. Pfarrer Simon Kuert sprach von der Bedeutung der Fahne und trug ein extra verfasstes Gedicht vor.

Hans Mathys
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Präsident Thomas Meyer (l.) und Fähnrich Andreas Lappert. hml

Präsident Thomas Meyer (l.) und Fähnrich Andreas Lappert. hml

Solothurner Zeitung

Die 113-jährige Hornussergesellschaft Schoren weihte am Samstag in der Curlinghalle in Schoren die neue in Grün, Gelb und Blau gehaltene Fahne ein – die dritte nach 1911 und 1955. Darauf ist neben den Wappen Schorens und Langenthals auf moderne Art in Weiss ein Hornusser dargestellt.

Zur Fahnenweihe begrüsste Fest-OK-Präsident Walter Christen, Ehrenpräsident des Vereins die geladenen Gäste und Vereine. Fähnriche von neun befreundeten Hornussergesellschaften, dazu die Bannerträger der Schützengesellschaft Langenthal und der Stadtmusik Langenthal, schwenkten beim Festakt die Fahnen.

Stolz präsentierten nun die Vertreter der HG Schoren, Thomas Meyer (Präsident) und Andreas Lappert (Fähnrich), die zum Fahnenmarsch der Stadtmusik entrollte neue Fahne.

Ein Gedicht für die HG

Pfarrer Simon Kuert umrahmte die Fahnenweihe mit Gedanken zum Hornussen. Er sprach von der Bedeutung der Fahne und verriet, wie Jeremias Gotthelf 1841 in «Ueli dr Chnächt» das Hornussen beschrieb – und wie dieses im 17.Jahrhundert von Pfarrherren als «schändlich Ding» und «unselig Sonntagsvergnügen» verschrien wurde. Kuert trug ein Gedicht vor, welches er eigens für die HG Schoren verfasst hatte.

Schade nur, dass der Geräuschpegel in der Halle beim Festakt privater Gespräche wegen unanständig hoch war.

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