Kirchberg
Ein musikalisches Feuerwerk zum Jubiläum des Jugendkulturtags

Bereits zum zehnten Mal fand am Samstag im Saalbau der Jugendkulturtag der Jugendarbeit kakerlak statt. Mit Tanz und Gesang begeisterten die Jugendlichen das zahlreich erschienene Publikum.

Andrea Flückiger
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Starke Stimmen, die überzeugten: Jölä, Vani und Sami, die Sängerinnen der Schülerband «ImmuN».

Starke Stimmen, die überzeugten: Jölä, Vani und Sami, die Sängerinnen der Schülerband «ImmuN».

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Das zahlreiche Publikum - mehrheitlich Jugendliche, aber auch erstaunlich viele Erwachsene - sitzt oder steht im abgedunkelten Saalbau Kirchberg, die Bühne ist farbenprächtig beleuchtet. Dort haben sich gerade Christian Müller, Anett Chasseur und Felix Weiss, die drei Mitarbeitenden der Regionalen Jugendarbeit kakerlak, ihren Auftritt, der von den Jugendlichen gewünscht wurde.

Weil sich alle drei geweigert haben, auf der Bühne auch nur ein Wort zu sagen, unterhalten sich die drei mit Hilfe von Plakaten - sehr zum Vergnügen der ZuschauerInnen. «Aber nun wieder Bühne frei für die Jugendlichen!» steht jetzt da - und der Applaus für die drei ist ohrenbetäubend.

Nach der ersten «Halbzeit» mit jüngeren Schülerbands und der Jongliergruppe Kirchberg beginnt nun der zweite Teil mit Jerk-Dancer Örni, der für seinen Solo-Auftritt einen riesigen Applaus erntet - und neben seinem Job als Ansager gleich noch einen Auftritt in der Band Y.M.C. bestreitet.

Grosser Einsatz der Jugendlichen

«Für unseren Jubiläums-Jugendkulturtag konnten wir wiederum auf ganz viele Leute vor, hinter und neben der Bühne zählen - vor allem natürlich auf die Jugendlichen unserer Region», erzählt Christian Müller stolz. «Wir haben bereits vor einem Jahr eine Liste mit Interessenten für Auftritte, Ansage und gewissen Aufgaben neben und hinter der Bühne begonnen.»

Es freue ihn ungemein, dass sich so viele Jugendliche für diesen Anlass engagieren würden: «Neben all den Mithelfern im Vorfeld hatte es auch etliche, die heute Morgen bereits ab 10 Uhr im Saalbau im Einsatz standen, um beispielsweise Sandwiches zu richten, Stühle fürs Publikum aufzustellen oder andere Handlangerdienste zu leisten.»

Treue Fans und tosender Applaus

Mittlerweile haben Örni und Jästu die nächste Band angesagt: «The Stars». Sofort platziert sich ein wahrer Fanclub direkt vor der Bühne und feuert die Band bereits vor deren erstem Song an. Bereits während der ersten Takte wird klar, warum die gut aufeinander eingespielte Gruppe so Erfolg hat: Schlagzeuger Tharsan heizt tüchtig ein, Prävu, Fabio, Jelojan und Yataf haben ihre Instrumente voll im Griff und Lenta und Lisha überzeugen mit ausdrucksstarken Stimmen und einer Begeisterung für Singen, die absolut ansteckend ist. Es ist wahrlich kein Wunder, dass sich das Publikum am Ende nicht nur mit tosendem Applaus, sondern auch mit Gejohle und Pfiffen bedankt.

Dank an Lehrer

Der Jugendkulturtag des kakerlak (der Name steht für die Trägergemeinden Kirchberg, Aefligen, Kernenried, Ersigen, Rüdtligen, Lyssach, Alchenflüh und Kirchgemeinde) habe sich mittlerweile gut etabliert, erklärt Christian Müller: «Dies hat aber auch damit zu tun, dass uns neben den Mitgliedern der Jugendkommissionen auch die Lehrkräfte - vor allem natürlich die Musiklehrer - unserer Trägergemeinden seit Jahren tatkräftig unterstützen. »

Mittlerweile ist es halb Elf - und vor den letzten beiden musikalischen Auftritten gibt es noch eine weitere Überraschung. Draussen zündet nämlich Albi voller Stolz ein Feuerwerk an - besser gesagt eine ganze Feuerwerk-Komposition, die Bashkim und Luca gemeinsam mit den Jugendarbeitenden vor zwei Wochen im kakerlak zusammengebaut haben.

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