Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» lockte auch viele Heimweh-Bätterkinder an

Ganze drei Tage lang herrschte Hochbetrieb in Bätterkinden. Das Dorffest «750 Jahre plus» bot viel Musik, einen kleiner Markt und rasante Fahrten am Drahtseil der Pfadfinder.

Rita Schneider
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Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden (Bilder: Rita Schneider)
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Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» in Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden
Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden

Dorffest «750 Jahre plus» Bätterkinden (Bilder: Rita Schneider)

Bereits am frühen Sonntagmorgen gingen die Jubiläumsfeierlichkeiten mit einem kurzen, farbenfrohen Umzug weiter. Die Musikgesellschaft Frohsinn Utzenstorf, die «Harmonie» und die Musikgesellschaft Bätterkinden sorgten mit Marschmusik für ein zügiges Vorwärtskommen der Umzugsteilnehmer. Vor dem Festzelt waren alle zu einem Apéro eingeladen.

Kurz und bündig, aber festlich

Nach einer kurzen Begrüssung durch Gemeindepräsident Beat Linder, der Grussbotschaft der Delegation aus der Partnergemeinde Mirovice und dem Gruss der Gemeindepräsidenten von Utzenstorf, Wiler und Zielebach konnte Hermann Schmidli die lang ersehnte Dorfchronik präsentieren. Mit musikalischen Darbietungen der Harmonie, der Kindertanzgruppe, den Linedancers und der Trachtengruppe neigte sich das dreitägige Fest dem Ende zu.

Bereits am Freitagabend durften die Organisatoren zur Kenntnis nehmen, dass das Angebot Anklang fand. Die laue Sommernacht machte es möglich, dass sowohl in den Zelten und Stuben reger Andrang herrschte und auch im Freien die Stehtische stets gut bis sehr gut besetzt waren. Das Angebot selber durfte sich denn auch sehen lassen.

Doch auch für Unterhaltung war gesorgt. In der grossen Festhalle sorgten die History Swingers für tolle Stimmung. In der Schopf-Bar rockten «Die Bäänd», und «Booth Hooch», beide aus der Region und boten dem zahlreichen Publikum musikalische Leckerbissen und Partystimmung pur. Auch Liebhaber volkstümlicher Musik kamen auf ihre Rechnung. In den verschiedenen Stuben sorgte abwechslungsweise ein Duo für urchige Klänge. Die Surprise Band, Michelle Ryser und Jackie Leuenberger sorgten am Samstagabend für Stimmung.

Wiedersehen auf dem Markt

Am Samstag zog der kleine Markt entlang der Stauffacherstrasse das Publikum an. Von Honig über Produkte vom Bauerhof bis hin zu Geschenkartikeln für Gross und Klein wurde alles feilgeboten. Sogar nostalgische Figuren waren auszumachen. Der Dängelibänz und seine Begleiterin, Gmüesmädi, ein elegantes Paar und eine ebenso elegante Einzelperson waren allemal ein Blickfang.

Der bunte Mix aus Einheimischen, Heimweh-Bätterkindern und Auswärtigen machte den Anlass zu einem Fest der Begegnung und des Kennenlernens. So wie es sich die Organisatoren gewünscht hatten. Bald bildeten sich in den Lokalen Grüppchen, die alte Reminiszenzen hervor holten und über begangene Jugendsünden lachen konnten.

Ab in luftige Höhe

Auf der Joggi-Matte hatten die Pfadfinder keinen Aufwand gescheut und einen Aussichtsturm errichten von dem die vorweg jungen Besucher an einem Drahtseil dem Boden zu brausten. Einige konnten von der rassigen, kostenlosen Schussfahrt fast nicht genug bekommen. Eine echte Herausforderung stellte die vom SAC betriebene Kletterwand dar. Mit Technik und Kraft der Schwerkraft ein Schnippchen schlagen, lautete hier die Devise. Abstürze ins gesicherte Seil waren keine Seltenheit

Der Gewitterregen am Samstagabend konnte die gute Stimmung nicht trüben. In allen Lokalen herrschte Hochbetrieb und die Helferinnen und Helfer wurden ein weiteres Mal gefordert. Die beiden Co-Präsidenten des Festes, Rosmarie Habegger und Hans Siegenthaler zogen ein positives Fazit. «Es lief alles ruhig ab, negative Meldungen blieben aus», meinte Rosmarie Habegger und das sei ja neben der guten Stimmung das wichtigste.

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