Limmattal
Der 2-Stunden-Lauf soll wieder mehr Teilnehmer anlocken

Der Termin des zwölften Limmattaler 2-Stunden-Laufs, der von den sieben reformierten Kirchgemeinden des Bezirks organisiert wird, rückt näher. Noch etwas mehr als fünf Wochen sind es bis zum Start.

Flavio Fuoli
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OK-Vizepräsident Peter Bamert würde gerne mehr Teilnehmer an den Läufen begrüssen – mit dem Lauferlös hingegen ist er zufrieden.

OK-Vizepräsident Peter Bamert würde gerne mehr Teilnehmer an den Läufen begrüssen – mit dem Lauferlös hingegen ist er zufrieden.

Der Termin des zwölften Limmattaler 2-Stunden-Laufs, der von den sieben reformierten Kirchgemeinden des Bezirks organisiert wird, rückt näher. Noch etwas mehr als fünf Wochen sind es bis zum 8.September, wenn der Lauf wie gewohnt im Raum Urdorf Weihermatt stattfinden wird.

Das letzte Mal, vor zwei Jahren, konnte der Abwärtstrend bei den Anmeldungen gestoppt werden. 236 Läufer hätten damals teilgenommen, sagt Peter Bamert (50), Jugendbeauftragter der reformierten Kirchgemeinde Dietikon, der als Administrator und Vizepräsident des OK fungiert.

Zwei Jahre zuvor waren es lediglich 197 gewesen. «Unser erstes Ziel sind nun 300 Läufer», erklärt er, das zweite Ziel wären 500 Läufer. «Die werden wir wohl aber nicht erreichen.» Bis jetzt seien die Anmeldungen noch spärlich eingetroffen. Anfang letzter Woche waren es 60.

2500 Couverts verschickt

Das OK hat die Werbung gegenüber der letzten Austragung im Jahr 2010 intensiviert. «Die Werbung wurde etwas vernachlässigt, weil niemand dafür Zeit hatte, denn alle im OK gehen einer Arbeit nach.»

Das soll sich nun ändern. Alle, die an den letzten elf Austragungen dabei waren, wurden persönlich angeschrieben. Insgesamt wurden 2500 Couverts verschickt. Zudem wird in allen Gemeinden ein grosses Werbebanner aufgestellt. Auch kümmert sich ein OK-Mitglied persönlich um die Gemeinden und die Schulen.

«Natürlich sind wir auch an Grossanlässen wie dem Rebblütenfest dabei», freut sich Bamert. An diesem und anderen Limmattaler Festen sei das OK mit einem Stand vertreten gewesen und habe direkt bei den Leuten für den Anlass geworben. Auch die Homepage habe man neu gestaltet. Ferner soll der Anlass über die Veranstaltungshinweise in Presse und Radio beworben werden.

Obwohl der Limmattaler Lauf in den letzten Jahren mit Läuferschwund zu kämpfen hatte, war er beim Lauferlös, der zu hundert Prozent in ein Hilfsprojekt fliesst, stets an der Spitze – dies im Vergleich mit anderen, ähnlichen Läufen.

2010 etwa kamen 59500 Franken zusammen. «Wir erzielten durch unsere Läufer immer hohe Sponsorenbeiträge. Das liegt vielleicht daran, dass wir den Lauf nur alle zwei Jahre organisieren», sagt Bamert. Die Kosten für die Veranstaltung werden übrigens von Sponsoren und den Kirchgemeinden getragen.

Schönes Wetter gewünscht

Die Teilnehmerzahl ist auch wetterabhängig. Man kann sich nämlich noch bis kurz vor Startbeginn anmelden. Je schöner das Wetter, desto zahlreicher seien die Spontananmeldungen am Lauftag, hat der Vizepräsident festgestellt.

Apropos Läufer: Mitmachen können alle, auch mit Kinderwagen oder Rollstuhl. «Es muss nicht gerannt, es kann auch spaziert werden», erklärt Bamert.

Vom guten Wetter würde auch das Rahmenprogramm profitieren, das Essen und Trinken, eine Hüpfburg für die Kleinen, Musik, das Einturnen für jedermann sowie den Horyzonstand umfasst, den Cevi-Zweig für Entwicklungshilfe. «Wir sähen gerne mehr Schulen im Klassenverband oder Kirchenpflegen, die mitrennen. Auch Vertreter der politischen Gemeinden des Limmattals wurden angeschrieben», hofft Bamert auf regen Zulauf.