110 Jahre Solothurner Zeitung
Das sagen die Leser der Solothurner Zeitung zu ihrem Blatt

Lara Enggist und Hanspeter Bärtschi unterhielten sich mit lesenden Leuten, die sie an einem schönen Juni-Nachmittag in Solothurn antrafen

Lara Enggist
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Heidi Bieri,
60, Luterbach, Angestellte in einem Kopiergeschäft

«Wenn ich bei schönem Wetter von der Arbeit nach Hause komme, setzte ich mich oft mit einem Glas Wein und der Solothurner Zeitung auf den Balkon. Ich picke mir die Artikel heraus, die mich ansprechen. Oft bleibe ich bei politischen Themen hängen, oder bei den Leserbriefen. Was die Leute beschäftigt oder ärgert, interessiert mich.»

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Fabienne Rastorfer,
20, Deitingen, Arztgehilfin

«Das klingt jetzt vielleicht blöd: Aber aufgrund meines Berufes schaue ich oft die Todesanzeigen
durch. Besonders interessieren mich der Sport- und der Kulturteil. Ich erkundige mich auch immer, was in unserem Dorf so abgeht. Zurzeit ist zum Beispiel das Asylzentrum ein grosses Thema.»

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René Nordmeier,
55, Solothurn, Wirtschaftsinformatiker

«Sport, Wirtschaft, die Stadt und das Wetter: Bei diesen Themen bleibe ich am ehesten hängen. Am Morgen überfliege ich die Zeitung nur kurz, richtig Zeit nehme ich mir für die interessanten Artikel erst am Abend. Auszusetzen habe ich eigentlich nur, dass der Regionalsport aus meiner Sicht etwas zu kurz kommt.»

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Nico Allemann,
25, Solothurn, Landschaftsgärtner

«Wenn ich am «Landhausquai» sitze, blättere ich manchmal die Solothurner Zeitung durch. Dabei interessiere ich mich vor allem für Entwicklungen in der Stadt. Manchmal werfe ich einen Blick in die Rubrik Region Thal/Gäu, da dort meine Wurzeln sind. Als kleine Kritik: Über Dinge, die man nicht selbst erlebt hat, könnte man etwas differenzierter berichten.»

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Heidi und Hans Schmid,
64 und 65, Bettlach, Büroangestellter und Hausfrau

«Vor 7 Uhr muss die Zeitung im Briefkasten sein, die gehört für uns am Morgen dazu. Es wird alles durchgeblättert, einfach, damit wir in allen Bereichen auf dem neusten Stand sind. Am wenigsten interessiert uns der Sport – den machen wir selber. Wir würden mehr positive Geschichten aus der Region begrüssen.»

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Mira Näf,
19, Langendorf, angehende Buchhändlerin

«Ehrlich gesagt lese ich die Zeitung nicht regelmässig und wenn, dann blättere ich sie über den Mittag kurz durch. Ich informiere mich gerne, was in der Region passiert. Auch den Sportteil sehe ich mir regelmässig an, da wir meistens mit unserem Turnverein vertreten sind. Bei Wettkämpfen muss ich natürlich immer kurz schauen, ob ein Bild von uns zu finden ist.»

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Ebru Ingrin,
31, Zuchwil, Restaurationsfachfrau

«Die letzte Seite finde ich super, ich mag Klatschgeschichten. Politisches im Ausland versuche ich zu ignorieren, das belastet mich nur und ändern kann ich die Dinge ja doch nicht. Mir gefallen Geschichten über Menschen aus der Region, die Gutes für die Gemeinschaft tun. Ich würde gerne mehr lesen über Personen, welche sonst nicht im Rampenlicht stehen.»

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Ernst Ritz,
52, Aetigkofen, selbstständiger Schreiner, mit seiner Frau Regula

«Mich interessieren die verschiedensten Themen: vom Sport bis zur Politik. Die Zeitung wird von der ersten bis zur letzten Seite durchgelesen. Das ist mein Morgenritual: ‹Znüni› essen und die Solothurner Zeitung lesen. Einige sagen, dass die Zeitung immer gleich aufgebaut sei, aber dann weiss man wenigstens, wo was zu finden ist.»

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Domenic Fässler,
45, Deitingen, Staatsanwalt

«Aufgrund meines Berufes, aber auch aus persönlichem Interesse informiere ich mich regelmässig über das Geschehen im Kanton und in den einzelnen Gemeinden. Wäre ich Chefredaktor, würde ich den Schwerpunkt noch mehr auf den Kanton und die Region legen, denn dort kann sich eine Regionalzeitung hervorheben. Für den Stadtteil finde ich eine Seite etwas zu kurz, ich hätte gerne zwei.»

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Gergana Mantscheva,
42, Solothurn, Kunstmalerin und Zeichnungslehrerin

«Ich lese die Solothurner Zeitung fast jeden Tag, immer in der Pause. Als Erstes löse ich das Kreuzworträtsel, das muss einfach sein. Dann blättere ich den Kulturteil und den Regionalteil durch. Ob in der Solothurner Zeitung meiner Meinung nach etwas fehlt? Nein, da müsste ich jetzt wirklich suchen. Für eine Regionalzeitung ist sie wirklich super.»

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