Öffentlicher Verkehr
Bevölkerung kann Wünsche zum ZVV-Fahrplan äussern

Der Entwurf für den Fahrplan 2014/2015 des Zürcher Verkehrsverbundes (ZVV) liegt vor und ist online auf www.zvv.ch abrufbar. Auf rund 170 Linien im ZVV sind Angebotsänderungen geplant.

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Die Bevölkerung kann bis zum 2. April allfällige Wünsche und Begehren an die jeweilige Wohngemeinden richten.

Die Bevölkerung kann bis zum 2. April allfällige Wünsche und Begehren an die jeweilige Wohngemeinden richten.

Keystone

Die Bevölkerung kann bis zum 2. April allfällige Wünsche und Begehren an die jeweilige Wohngemeinden richten, wie der ZVV in einer Mitteilung vom Montag schreibt. Die Gemeinden, die Verkehrsunternehmen und die Regionalen Verkehrskonferenzen werden alle eingegangenen Begehren prüfen, bewerten und dem ZVV vorlegen. Genehmigt werden muss der definitive Fahrplan-Vorschlag des ZVV dann vom Verkehrsrat.

In den Zeitraum der Fahrplanjahre 2014 und 2015 fällt die Eröffnung des neuen Durchgangsbahnhofs Löwenstrasse und der ersten 1. Etappe der 4. Teilergänzung der S-Bahn Zürich im Juni 2014. Auf diesen Zeitpunkt wird es einen zusätzlichen Fahrplanwechsel geben. Die grösste Umstellung bei Bus und S-Bahn ist für die Region Zimmerberg vorgesehen.

In der Stadt Zürich soll ab Dezember 2013 die Tramlinie 17 zu den Hauptverkehrszeiten vom Hauptbahnhof via Paradeplatz bis zum Albisgütli verlängert werden. Damit könne in der vor allem morgens stark überlasteten Bahnhofstrasse die Kapazität um 28 Prozent erhöht werden, schreiben die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) in ihrer Mitteilung.

Besseres Angebot in Uster und Wetzikon

Ausgebaut wird das Angebot der Ortsbusse in Uster und Wetzikon, aber auch jenes vieler Regionalbuslinien. In Uster entstehen durch die Kombination von Buslinien Durchmesserlinien, bisher sind alle Buskurse auf den Bahnhof ausgerichtet.

Zwei neue Bus-Linien entstehen von Hittnau beziehungsweise von Pfäffikon zum Bahnhof Wetzikon. Sie werden durch die drei Gemeinden selbst finanziert, vorgesehen ist ein vierjähriger Versuchsbetrieb. In Winterthur ist ab Dezember 2014 ein verdichteter 3,75-Minuten-Takt zur Hauptverkehrszeit auf der Linie 2 geplant.

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