Hausbesetzung
Besetzer des Wädenswiler See-Grundstückes sind abgezogen

Die Besetzer des Wädenswiler See-Grundstückes haben sich an das Ultimatum der Stadt gehalten und sind wie vereinbart abgezogen. Die Polizei musste nicht eingreifen.

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Für Stadtpräsident Philipp Kutter (CVP) verlief die Räumung reibungslos

Für Stadtpräsident Philipp Kutter (CVP) verlief die Räumung reibungslos

www.cvp-waedenswil.ch

Die Besetzer des Wädenswiler See-Grundstückes haben sich an das Ultimatum der Stadt gehalten und sind wie vereinbart abgezogen. Die Polizei markierte zwar Präsenz, musste aber nicht eingreifen. Seit Ostern hausten auf dem Areal etwa zehn Besetzer.

Areal verlassen

Wie Stadtpräsident Philipp Kutter (CVP) auf Anfrage der sda sagte, haben sich die meisten rechtzeitig um ein Zugfahrzeug für ihren Bauwagen gekümmert und das Areal wie verlangt am Mittag verlassen. Nur ein Wagen sei nicht rechtzeitig abgeschleppt gewesen, worauf ein Bauer mit einem Traktor ausgeholfen habe. Die Räumung sei ansonsten reibungslos verlaufen.

Noch am selben Nachmittag mussten die Besetzer den Abfall, den sie hinterliessen, zusammenräumen. In der kommenden Woche wird das Areal gemäht und die nötigsten Unterhaltsarbeiten werden vorgenommen, so dass das Areal mit Bootshaus und Badehäuschen in etwa zehn Tagen für die Bevölkerung geöffnet werden kann.

Öffentliches Grundstück

Was mit dem Grundstück gemacht werden soll, ist noch unklar. Es gebe schon zahlreiche Vorschläge. Nun gelte es, die besten auszuwählen, sagte Kutter. «Es wird aber öffentlich zugänglich bleiben.» Ziel sei es, die Pläne im kommenden Frühling umzusetzen.

Ende Juli hatte die Stadt Wädenswil das Stück Land für eine halbe Million Franken gekauft. Sie wollte es seit Jahren erwerben, um die Seepromenade aufzuwerten. Die privaten Besitzer lehnten aber immer ab. Als das Gelände an Ostern besetzt wurde, stimmten die Eigentümer dem Kauf jedoch zu.