Berufsbildung
Berufsbildungsfonds des Kantons Zürich bringt rund acht Millionen Franken

Seit Anfang 2011 müssen Zürcher Betriebe, die keine Lehrlinge ausbilden, einen Solidaritätsbeitrag in den Berufsbildungsfonds einzahlen. Zum ersten Mal hat der Kanton dieses Geld nun verteilt. Insgesamt sind es rund acht Millionen Franken.

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Polymechaniker-Lehrling bei der Arbeit (Archiv)

Polymechaniker-Lehrling bei der Arbeit (Archiv)

Oliver Menge

Den grössten Teil erhalten die Lehrbetriebe. Für die Jahre 2012 und 2013 werden sie mit insgesamt rund 2,55 Millionen Franken pro Jahr unterstützt. Das Geld soll die Betriebe von den Ausgaben für die Lehrabschlussprüfungen entlasten.

Wie die Bildungsdirektion am Dienstag mitteilte, wird eine weitere Million im kommenden Jahr für die Kurskosten von Lehrmeisterinnen und Lehrmeistern verwendet. Pro Person werden 250 Franken aus dem Fonds entnommen.

Rund 40'000 Betriebe bilden keine Lehrlinge aus

Weitere drei Millionen gibt es im 2013 für überbetriebliche Kurse. Unterstützt werden auch die Berufsmesse Zürich, die neun regionalen Berufsbildungsforen, die Lehrstellenkonferenz und der interkantonale Lehrstellentag.

Das Geld stammt von jenen rund 40'000 Betrieben im Kanton, die keine Lehrlinge ausbilden. Im Jahr 2008 hiessen die Zürcher Stimmberechtigten den Berufsbildungsfonds gut, der diese Betriebe dazu verpflichtet, einen solidarischen Beitrag an die Berufsbildung zu leisten.