Rhein-Wettbewerb Basel
Basel erhält eine neue Rheinpromenade

Ein Zürcher Team hat den Wettbewerb Rheinpromenade Kleinbasel für sich entschieden. Geplant sind unter anderem eine Baumallee und neue Badeplattformen.

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Die Jury entschied sich einstimmig für das Zürcher Projekt «rhein schauen». ZVG

Die Jury entschied sich einstimmig für das Zürcher Projekt «rhein schauen». ZVG

bz Basellandschaftliche Zeitung

Die gesamte Rheinpromenade auf der Kleinbasler Seite wird neu gestaltet und aufgewertet. Dazu hat das Bau- und Verkehrsdepartement Basel-Stadt in einer öffentlichen Ausschreibung Projektvorschläge gesucht. Ziel war es, für die gesamte Promenade zwischen Solitude und Dreirosenbrücke ein grobes Konzept für die zukünftige Entwicklung vorzuschlagen.

Eine Jury, bestehend aus Fachleuten aus der Freiraumplanung und Städtebau sowie Vertretern der Quartiere, des Tourismus und weiterer Interessenorganisationen, hat sich nun einstimmig entschieden: Den Wettbewerb gewonnen hat das Projekt mit dem Namen «rhein schauen» des Team Hager Landschaftsarchitekten aus Zürich mit dem Ingenieurbüro Staubli Kurath & Partner AG aus Zürich und Kontextplan AG aus Bern, wie Kantonsbaumeister Fritz Schumacher und Baudirektor Hans-Peter Wessels heute vor den Medien bekannt gaben. «Das Projekt überzeugte, weil es am schönsten die Stadt zum Rhein und den Rhein zur Stadt öffnet», meinte Wessels.

Das Siegerprojekt sieht unter anderem eine unterbrochene Baumallee vor, welche die verschiedenen Stadtteile miteinander verbindet und ein homogenes Bild generiere. Zudem sind in den Rhein ragende Stege und Badeplattformen geplant. Geht alles nach Plan, wird die Kleinbasler Rheinpromenade in drei Jahren erneuert. Grund für das Facelifting des Kleinbasler Rheinufers ist der schlechte bauliche Zustand und der geplante Neubau auf dem Schaffhauserrheinweg. Mehr dazu morgen in der Basellandschaftlichen Zeitung. (YDU)