Argovia-Fäscht
Ausverkauftes Haus im Birrfeld mit Sean Paul sorgt für einige Schlägereien

Trotz gelegentlichen Regengüssen war das Argovia-Fäscht ausverkauft. Trotzdem gab es einen Wermutstropfen für einige Besucher. Und die Polizei verzeichnete Schlägereien und Pöbeleien.

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Argovia-Fäscht
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Superstar Sean Paul.
Superstar Sean Paul.
Superstar Sean Paul.
Zehntausende von begeisterten Fans am Argovia-Fäscht.
Zehntausende von begeisterten Fans am Argovia-Fäscht.
Zehntausende von begeisterten Fans am Argovia-Fäscht.
Zehntausende von begeisterten Fans am Argovia-Fäscht.
Auch die ganz kleinen Fans sind schon dabei.
Auch die ganz kleinen Fans sind schon dabei.

Argovia-Fäscht

Mathias Marx

Adrian Stern, Baschi, Patent Ochsner, Müslum oder zuletzt noch Sean Paul: Das Argovia Fäscht hat zum Schluss wieder 45'000 Fans der Superstars begeistert. Begeistert zeigte sich auch Argovia-Geschäftsführer Roland Baumgartner gegenüber Radio Argovia: «Hervorragendes Festival, wir sind total happy.» Es herrschte eine sehr friedliche Stimmung, auch das Wetter habe mit Ausnahme einiger Regentropfen gehalten.

Einziger Wermutstropfen: Weil der Andrang so gross war, mussten die Tore am Argovia-Fäscht im Laufe des Abends geschlossen werden. Schon um 22 Uhr am Samstagabend war das Fest ausverkauft. Zugang und Zufahrt zum Festgelände hatten nur noch Besucher, die sich im Vorverkauf ein Ticket für 20 Franken gekauft hatten. Zusammen mit dem Beizlifest vom Freitag besuchten rund 65'000 Personen am Wochenende den Festplatz im Birrfeld.

Verletzungen nach Zwischenfällen

Die Polizei verzeichnete im Verlaufe der Open-Air-Veranstaltung etliche Einsätze wegen Schlägereien und Betrunkenen.

Besonders in der zweiten Nachthälfte kam es zu verschiedenen Zwischenfällen. Im Zusammenhang mit einer Schlägerei nahm die Kantonspolizei einen 20-jährigen Kosovaren fest. Er befindet sich für weitere Ermittlungen in Haft, wie die Aargauer Kantonspolizei am Sonntag mitteilte.

Die Kantonspolizei Aargau und die Regionalpolizei Brugg waren durchgehend vor Ort. Nach bisher vorliegenden Angaben erlitten mehrere Beteiligte bei den Schlägereien und Pöbeleien leichtere Verletzungen. Mehrheitlich war bei diesen Zwischenfällen Alkohol im Spiel. (fam/sda)

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