Flughafen Zürich
Aussprache mit Zürcher Gemeinden wegen den Weststars

Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) hat mit Vertretern der Gemeinden Regensdorf, Dällikon und Buchs über die Weststarts auf dem Flughafen Zürich gesprochen. Die Gemeinden sind unzufrieden über die Zunahme der Überflüge von bewohntem Gebiet.

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Ein Flugzeug vollzieht einen Start von der Piste 28/10 des Flughafens Zürich Kloten.

Ein Flugzeug vollzieht einen Start von der Piste 28/10 des Flughafens Zürich Kloten.

Keystone

Dabei geht es um die Starts von der Piste 28 vom Flughafen Zürich. Nach einem Systemwechsel des Flughafens drehten die Maschinen früher Richtung Süden ab - die Folge war, dass die Gemeinden Regensdorf und Dällikon mehr Fluglärm hatten. Ein Bundesgerichtsurteil im Jahr 2010 stützte die Gemeinden: Der Abdrehpunkt musste daraufhin zurückverschoben werden.

Aus Sicht des BAZL war damit die Sache erledigt, wie BAZL-Sprecher Urs Holderegger auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. Nicht so für die Gemeinden: Ihrer Meinung nach hatte sich die Situation nicht verbessert. Mit Recht: Die Abflugroute war bei den Navigationscomputern der Flugzeuge falsch programmiert worden.

Auf Anfang Jahr wurden nun diese Programmierfehler behoben. Dadurch seien seit Anfang Jahr die Streuung der Flugspuren und damit die Ausbreitung des Lärms reduziert worden, teilte das BAZL am Freitag mit.

Mitte März kam es zu einem Treffen des BAZL mit Vertretern der Gemeinden Regensdorf und Dällikon sowie Buchs. Die Teilnehmer hätten den gemeinsamen Willen bekundet, eine weitere Verbesserung der Situation anzustreben, heisst es weiter.

Mit dem Flughafen sollen entsprechende Lösungsansätze erörtert werden. Zu diesen Arbeiten sollen auch die Gemeinden beigezogen werden. Es soll deshalb ein weiteres Gespräch im Beisein von Vertretern des Flughafens stattfinden.

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