Uster
Armbänder für Patienten im Spital Uster gegen Verwechslung

Wer sich im Spital Uster behandeln lässt, erhält künftig ein spezielles Armband mit Angaben zur Person. Es soll sie vor Verwechslungen schützen, wie das Spital am Mittwoch mitteilte.

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Die neuen Armbänder sollen helfen, Verwechslungen zu vermeiden. (Archiv)

Die neuen Armbänder sollen helfen, Verwechslungen zu vermeiden. (Archiv)

Keystone

Das reiss- und wasserfeste Armband besteht aus einem orangefarbenen, hygienisch und für Allergiker unbedenklichen Kunststoff-Verbandsmaterial. Es wird bedruckt mit den individuellen Personalien und einem Barcode. Es kann keine Daten speichern.

Grundsätzlich sind die Spitalmitarbeitenden verpflichtet, vor jeder medizinischen Behandlung die Identität eines Patienten oder einer Patientin zu überprüfen. Dafür ist das Armband eine grosse Erleichterung, wie es in der Mitteilung heisst. Auch künftig gibt es an den Bettenden Kleber mit wichtigen persönlichen Angaben.

Identifikationsarmbänder wurden im Spital Uster während zwei Jahren im Rahmen eines Pilotversuchs in der Notfallabteilung getestet. Die guten Ergebnisse führen nun zur definitiven Einführung. Das Spital Uster ist nicht das erste, das solche Armbänder einsetzt. In Deutschland seien sie verbreitet und auch in der Schweiz würden sie in immer mehr Spitälern eingesetzt, so die Mitteilung.