Tierschmuggel
Afrikanische Zöllner am Flughafen-Zürich auf der Schulbank

Immer wieder werden exotische und geschützte Tiere und Waren per Luftfracht aus dem afrikanischen Kontinent geschmuggelt. 13 Zöllner aus Afrika machen sich bis Freitag in einem Workshop am Flughafen Zürich mit den schmutzigen Tricks der Schmuggler vertraut.

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Immer wieder werden exotische und geschützte Tiere und Waren per Luftfracht geschmuggelt (Symbolbild)

Immer wieder werden exotische und geschützte Tiere und Waren per Luftfracht geschmuggelt (Symbolbild)

Keystone

Die Zöllner werden von Experten aus der Schweiz und aus Belgien in Theorie und Praxis in den Bereichen Risikoanalyse, Selektion, Einsatzplanung, Röntgenbildanalyse und Schmuggelverstecke geschult, wie die Zollstelle Zürich-Flughafen am Mittwoch mitteilte.

Die Ausbildung solle einen Beitrag zum Schutz gefährdeter Tiere leisten. Das Gelernte werde im Rahmen des Workshops praktisch in realitätsnahen Einsätzen umgesetzt.

Die Zöllner stammen aus der Demokratischen Republik Kongo, Gabun, Gambia, Guinea, Kamerun, Ruanda und aus der Zentralafrikanischen Republik. Der Workshop wird im Rahmen des Projektes GAPIN der Weltorganisation WZO durchgeführt und von Schweden finanziert.